In der Liste der Baudenkmäler in Rehlingen-Siersburg sind alle Baudenkmäler der saarländischen Gemeinde Rehlingen-Siersburg nach ihren Ortsteilen aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste im Amtsblatt des Saarlandes vom 22. Dezember 2004 und die aktuelle Teildenkmalliste des Landkreises Saarlouis in der Fassung vom 9. August 2017.
Biringen Lage Bezeichnung Beschreibung BildIm Brühl 12ErbhofErbaut 1941/42Im Brühl 13ErbhofErbaut 1940/41
Eimersdorf Lage Bezeichnung Beschreibung BildRehlinger StraßeKath. Filialkirche St. Margareta mit AusstattungDie Filialkirche wurde 1899/1900 nach Entwürfen von Dombaumeister Julius Wirtz in neugotischen Stil erbaut. Man betritt den Bau über ein gotisiertes Portal im Turm, der vor dem Langhaus steht. Der dreiachsige Saalbau besitzt einen Chor mit dreiseitigem Schluss. Der Barockaltar stammt aus dem Jahr 1769.100pxRehlinger Straße 18BauernhausDas Bauernhaus stammt aus dem Jahr 1689. Es ist im typischen Stil der Region erbaut und besitzt neben Wohntrakt auch Scheune und Stall mit runden Fenstern.100pxRehlinger Straße 19WegekreuzDas schmale hohe Kreuz stammt aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts. Es steht mit einem geschwungenen Fuß auf einem kleinen Altar.100pxRehlinger Straße 38 (bei)WegekreuzDas Sandsteinkruzifix mit gusseisernem Korpus steht auf einem kleinen Altar mit der Inschrift: „Errichttet im Jahr 1847“.100px
Fremersdorf Lage Bezeichnung Beschreibung BildBrotstraße 7BauernhausErbaut 1756Fährstraße 1Schloss Fremersdorf mit Hauptgebäude und Seitenflügeln, Türmen, Kapelle, Wirtschaftsgebäude, Schlosspark und Einfriedung, Mauerzüge vom VorgängerbauÄltester Teil des Schlosses sind die drei quadratischen Türme mit Zeltdach, die aus der Zeit um 1600 stammen, sowie einige Mauerteile aus dem Jahr 1622. Der größte Teil des heutigen Schlosses wurde 1775 durch die Familie von Galhau erbaut. Den Hauptbau errichtete Gaspard de Renauld im Jahr 1797. Heute befindet sich das Schloss im Eigentum der Familie von Boch. Das barocke Herrenhaus mit Mansarddach besitzt zwei Geschosse, die durch ein Geschossgesims getrennt sind. Baukörper und Dach sind durch ein Traufgesims getrennt. Die mittlere der sieben Achsen springt als Risalit leicht vor und ist durch gegliederte Pilaster gerahmt. Im Erdgeschoss befindet sich die Tür mit Oberlicht und Segmentbogen, die von Pilastern flankiert wird. Das an dieser Stelle stark auskragende Gesims trägt einen schmalen Balkon mit schmiedeeisernem Geländer. 100pxNelkenwegKath. Kirche St. MauritiusSt. Mauritius wurde 1911/12 nach Plänen von Wilhelm Hector erbaut. Die Basilika im Stil der Neuromanik errichtet und besitzt einen kreuzförmigen Grundriss. Der Turm ist seitlich an das Langhaus angebaut. Das Mittelschiff ist mit zwei Jochen untergliedert, die beiden Seitenschiffe mit vier Jochen. An das Langhaus schließt sich ein Querschiff an, daran der Chor mit halbkreisförmiger Apsis. Außen ist die Kirche mit Rundbogenfriesen und Segmentbogenfenstern verziert.100pxHerrenstraße 10HalfenhausDas im 18. Jahrhundert erbaute Halfenhaus war im 19. Jahrhundert Gastwirtschaft und Ladengeschäft und wurde 1881 von einer Erbengemeinschaft versteigert. Danach wurde es nur noch als Wohnhaus genutzt. Der zweigeschossige Putzbau besitzt vier Fensterachsen, wobei die erste ein großes Tor, die vierte die Eingangstür aufnimmt. Zweite, dritte und vierte Achse besitzen über den Fenstern jeweils ein kleines querrechteckiges Fensterchen, außerdem sind die Fenster dieser Achsen als Segmentbogenfenster ausgeführt. Das Fenster im Obergeschoss der ersten Achse besitzt einen geraden Sturz, genauso wie das Scheunentor.100px
Fürweiler Lage Bezeichnung Beschreibung BildDiersdorfer HofAltarkreuz mit Umfriedungsmauer, WegekreuzErrichtet 1846, Teilerneuerung 1919
Gerlfangen Lage Bezeichnung Beschreibung BildKeltenstraßeKath. Kirche KreuzerhöhungDie Vorgängerkirche wurde 1864 erbaut. Aus dieser zeit stammt auch der Turm. Das querrechteckige Langhaus bildet einen einfachen Saalbau und wurde 1970 bis 1980 erbaut. Es steht hinter dem Turm, der auf quadratischem Grundriss errichtet wurde und mit Lisenen und Bogenfriesen geschmückt ist. Die Kirche mit Pultdach besitzt ein umlaufendes Oberlicht.100pxKeltenstraße 56KreuzigungsgruppeErstellt 1727Merzweg 15WegekreuzErbaut 1784
Hemmersdorf Lage Bezeichnung Beschreibung BildAußerhalb der OrtslageTerrassenstützmauer des ehem. Weinbergs1. Hälfte 19. JahrhundertsGerlfanger StraßeWegekreuzDas Sandsteinkreuz mit gusseisernem Korpus steht auf einem kleinen Altar. Es stammt aus dem 19. Jahrhundert.100pxKloppstraßeWegekreuzDas einfache Kreuz wurde 1785 von Michael Drouin geschaffen.100pxKloppstraßeKath. Kirche St. NikolausSt. Nikolaus wurde im 18. Jahrhundert als schlichter Saalbau errichtet. 1867 wurde der Turm an die Kirche angebaut. In den Jahren 1934 bis 1936 wurde ein Erweiterungsbau errichtet. Im alten Chor mit fünfteiligem Rippengewölbe aus dem 15. Jahrhundert, der heutigen Sakristei, ist eine Sakramentsnische mit einem Okulus.100pxKönigstraßeWegekreuzDas barocke Wegekreuz wurde im 18. Jahrhundert aus Sandstein erschaffen. Es steht auf einem Altar über einem hohen Fuß mit Figurennische. 100pxLothringer Straße 96 (vor)WegekreuzDas Kreuz wurde 1771 errichtet und steht auf einem niedrigen quadratischen Altar. Im Barock ausgearbeiteten Fuß des Kruzifixes befindet sich eine Figurennische. Auf der Verdachung der Nische steht ein Bischof. An der Seite des Kreuzes ist das Erbauungsjahr eingeritzt.100pxLothringer Straße 100WohnhausErbaut im 4. Viertel 19. JahrhundertLothringer Straße 112Bauernhaus mit AusstattungDas ehemals zweistöckige, traufständige Gebäude wurde um 1760 erbaut und 1920 aufgestockt. Die Fensterlaibungen besitzen Segmentbögen und sind in Sandstein ausgeführt. In der dritten Achse ist im Erdgeschoss ein Rundbogenportal untergebracht. 100pxLothringer Straße 126 (bei)WegekreuzDas Wegekreuz aus rotem Sandstein wurde 1772 im typischen Stil des Barock ausgeführt. Über einem kleinen Altar mit Inschrift ist ein Fuß mit Altarnische zu finden. Darüber steht eine Frauenfigur.100pxLothringer Straße 132–136Schloss GroßhemmersdorfSchloss Großhemmersdorf war wohl schon im 12. Jahrhundert Sitz der Ritter von Hymmersdorf. Der dreigeschossige Bau wurde um 1670 von den Zant von Merl erbaut und 1710 durch den Grafen Franz du Haen erweitert. Erhalten ist der Hof mit dem rückwärtigen Herrenhaus. Das rundbogige Portal wird von Quaderpilastern umrahmt. Pater-Nilles-StraßeKath. Kirche St. KonradDie Kirche wurde von 1934 bis 1936 nach Plänen des Architekten Josef Monz erbaut. Das Innere der Kirche in den 1960er Jahren umgebaut und neu gestaltet. Man betritt die schlichte Basilika über ein Portal auf der Stirnseite an das sich seitlich ein quadratischer Turm anschließt. Mittel- und Seitenschiffe sind durch Arkaden getrennt, ein von Pilastern getragenes Tonnengewölbe überspannt das Innere.100pxSchlossstraße 14–24Schloss Kerprich-HemmersdorfErbaut wurde das Schloss 1715, da es aber in den Jahren 1810 bis 1816 in einzelnen Stücken verkauft wurde, ging im Laufe der Zeit durch Umbau und Modernisierung der geschlossene Gesamteindruck verloren. Die Gebäude sind um einen Innenhof gruppiert.Schoppachstraße 1cBauernhausErbaut 1725Zum Grafenthal 1BauernhausErbaut im 18. Jahrhundert, 1920 erbautZum Grafenthal 2BauernhausErbaut 1778100pxZum Grafenthal 6 (bei)WegekreuzDas Kreuz mit breitem Sockel wurde 1806 geschaffen. 100px
Niedaltdorf Lage Bezeichnung Beschreibung BildHiltenstraße 6Wohnhaus, Brunnenschacht, Rest Einfriedung, 4. Viertel 16. Jh., Backhaus 18./19. Jh. (Einzeldenkmal)Das schmale zweigeschossige Wohnhaus aus Bruchsteinen wurde im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts erbaut. Tür und Fenster sind mit Segmentbögen in Sandstein überspannt. unter Denkmalschutz stehen auch der Brunnenschacht und der Rest der Einfriedung, außerdem das Backhaus aus dem 18./19. Jahrhundert.100pxNeunkircher StraßeKath. Kirche St. Rufus, Lourdes-GrotteDie Kirche wurde in den Jahren 1871 bis 1873 nach Plänen des Architekten Carl Friedrich Müller in neugotischen Stil errichtet. Die Saalkirche mit Querhaus und Westturmfassade besitzt einen fünfseitiger Chor mit polygonalem Abschluss. Die Decken der Kirchenschiffe werden von Kreuzrippengewölben gebildet. Unter Denkmalschutz steht auch die 1890 erbaute Lourdesgrotte, die zu der Entstehung die erste auf deutschem Boden war.100pxNeunkircher Straße 66Bauernhaus mit Garten und Gartenmauer, 1. Viertel 18. Jh., Umbau 1830 (Einzeldenkmal)Das typische Lothringerhaus mit Scheuen und Stall wurde im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts erbaut und 1830 umgebaut. In der mittleren der fünf Fensterachsen des Wohntrakts befindet sich das Portal mit hohem Gebälk und gerader ornamentaler Verdachung.100px
Oberesch Lage Bezeichnung Beschreibung BildAntoniusstraße 26WohnhausErbaut im 18./19. JahrhundertAußerhalb der Ortslagesog. Liehkreuz, WegekreuzErrichtet im 18. JahrhundertKirchstraßeAntoniuskapelleErbaut 1831 bis 1833 erbaut und 1861 erweitert.
Rehlingen Lage Bezeichnung Beschreibung BildFriedhofstraße o. Nr.Grabmal Joh. Christian KeupDas Grabmal für den Rehlinger Pfarrer wurde 1846 geschaffen. Die eigentliche Grabplatte aus schwarzem Stein ist von einem Sandsteinrahmen gefasst und wird von zwei Säulen flankiert, die ein Dach tragen. Darüber ist ein Sockel, auf dem ehemals wohl ein Kreuz stand.100pxFriedhofstraße o. Nr.Friedhofskreuz, um 1900 (Einzeldenkmal)Das Friedhofskreuz wurde um 1900 erschaffen. Das Kruzifix aus Sandstein steht auf einem Fuß mit Inschrift. Es steht auf einem aufwendig ausgemalten Altar. Die Platte mit Fries wird von einem Sockel getragen, an den Ecken gotisierte Pilaster angedeutet sind. Im Mittelpunkt ist eine gerahmte Madonnenfigur zu finden.100pxFriedhofstraße o. Nr.Grabmal Valentin HeinzenDas 1866 aufgestellte Grabmal erinnert an den Rehlinger Pfarrer Valentin Heinzen. Das aufwendig gestaltete Grabmal aus Sandstein nimmt gotische Ornamentik auf. Auf dem massiven Sandsteinquader mit Grabplatte thront ein Wimperg auf dem die Reste eines Kreuzes stehen. 100pxMühlenstraße 41MühleDie Mühle wurde 1630 erbaut und im 18. Jahrhundert erweitert.100pxBrückenstraßeSchloss von Hausen, mehrfach umgebaut und erweitertDie Herren von Hausen stellte im 16. Jahrhundert die Amtmänner auf der Siersburg. Bereits im 15. Jahrhundert erhielten sie vom Lothringer Herzog die Lehenshoheit und Gerichtsbarkeit über den Ort. Erich von Hausen erbaute im Jahr 1529 das Schloss auf den Fundamenten einer kleinen Burg aus dem 12. Jahrhundert. 1624 wurde der Scheunentrakt angebaut. Während der Französischen Revolution wurde das Schloss im September 1793 allerdings zerstört. Der wiedererrichtete Westflügel ist heute Heimatmuseum und Ort kultureller Veranstaltungen. Über dem Tor der Scheune befindet sich ein großes Ehewappen des Alexander von Hausen und der Marianne von Metternich. 100px
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