In der Liste der Baudenkmäler in Saarlouis sind alle Baudenkmäler der saarländischen Stadt Saarlouis nach ihren Ortsteilen aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste im Amtsblatt des Saarlandes vom 22. Dezember 2004 und die aktuelle Teildenkmalliste der Kreisstadt Saarlouis in der Fassung vom 16. Dezember 2013.
Beaumarais Lage Bezeichnung Beschreibung BildAm SoutyhofGutshof Soutyhof, Herrenhaus und TurmDer Soutyhof wurde 1682/83 von dem Platzmajor Charles de Lamont erbaut und gelangte 1798 in den Besitz der Familie Souty. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Gutshof als Schlachthof der Stadt Saarlouis genutzt. 1982 wurden die Wirtschaftsgebäude dann abgerissen und in der geschlossenen Grundrissform des ehemaligen Gutshofs eine Wohnanlage errichtet. Nur das alte Herrenhaus und der Turm wurden erhalten.100pxFrau-von-Salis-Straße 1 (Hauptstraße)Katholische Kapelle St. Valentin Die Kapelle wurde um 1700 im Park des Schlosses der Familie von Talhau errichtet. Der schlichte Saalbau mit Stichbogenfenstern und Rundbogenportal wird von einem geschieferten Dachreiter überragt.100pxFrau-von-Salis-Straße 1 (Wallerfanger Straße)KellergewölbeAus der ersten Hälfte 19. JahrhundertsHauptstraße Grabmal des Gaspard Victor Hubert de GalhauDas 1830 errichtete Grabmal besteht aus einem schlichten Kreuz auf einem hohen Sockel mit Inschrift und Relief im klassizistischen Stil.Hauptstraße Katholische Kirche St. Petrus und Paulus mit Ausstattung, Glocken und KirchhofSt. Peter und Paul entstand in den Jahren 1840 bis 1847 nach Entwürfen des Kreisbaumeister Birck. 1884 wurde die Kirche einer Renovierung unterzogen und erhielt eine neue Ausstattung. Im Innenraum wurde eine Empore mit gusseiserner Wendeltreppe erbaut, dass Innere im neuromanischen Stil nach Plänen des Architekten Jacquemin aus Metz umgebaut. Die Rundbogenfenster wurden mit Maßwerk versehen. Man betritt den klassizistischen Saalbau über ein Portal im Westturm, der leicht in das Landhaus geschoben wurde. An das vierachsige Langhaus schließt sich ein dreiseitiger polygonalen Chor an. Die flache Kassettendecks geht über eine Hohlkehle in die Wände über.100pxHauptstraße 2Katholisches Pfarrhaus, WohnhausDas ehemalige Pfarrhaus wurde 1762 errichtet und erhielt 1857 einen Anbau mit Schulterbogen- und Rechteckfenstern und Eckquaderung. Der zweigeschossige Putzbau mit Mansardendach war ursprünglich Wohnhaus der Barbe Céline Freifrau von Salis, geb. von Galhau.Hauptstraße 4WohnstallhausTypisches Wohn-Stallhaus aus dem 19. Jahrhundert. Der zweigeschossige Bau mit Satteldach besteht aus einem zweiachsigen Wohnteil mit Rechteckfenstern und Rechteckportal und einem Stallteil mit Rundbogentor.Hauptstraße 6Hofgut mit Wohnhaus, Hoftor, Wirtschaftsgebäuden, Wagenremise, WerkstattDas Hofgut aus dem 18. Jahrhundert besteht aus Wohnhaus mit anschließendem Hoftor, einem Stallgebäude, Scheune, Wagenremise und Werkstatt. Das zweigeschossige Wohnhaus mit Mansarddach besitzt zur Straßenseite Segmentbogenfenster und zum Hof hin Stichbogenfenster.Hauptstraße 8Bigots Schlösschen, Wohnhaus mit WirtschaftsgebäudeDas Wohnhaus mit Wirtschaftsgebäuden stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist ein zweigeschossiger Bau mit Mansarddach. Rustizierten Ecklisenen gliedern den Bau, rustizierte Torpfosten mit reich verzierten Bekrönungen und geschwungenen Torgittern schmücken den Eingangsbereich. Zum terrassierten Garten gehört ein barockes Gartenhaus mit Mansarddach und Stichbogenfenstern.Hauptstraße 20WohnhausDas Wohnhaus wurde 1690 erbaut. Das zweigeschossige Gebäude mit Satteldach besitzt Schulterbogenfenster und ein Segmentbogenportal mit damüberliegendem querovalem Okulus. Auf der Rückseite findet sich ein aufwendig gestalteter sechseckiger Treppenturm.Hauptstraße 42/44WohnhausHaus Nr. 42 wurde 1771 erbaut, das benachbarte Haus Nr. 44 im 18. Jahrhundert. Der zweigeschossige Bau mit Satteldach besitzt sowohl Segmentbogen- als auch Rechteckfenster und Rechteckportale. Das Portal des älteren Hauses mit aufwendig gestalteter Rahmung und Girlande sowie darüberliegender, reich verzierter Figurennische.Hauptstraße 79WohnhausDer zweigeschossige Bau mit Satteldach wurde 1775 errichtet. Ein Geschossgesims und Ecklisenen gliedern den Baukörper. Das reich profilierte Rechteckportal mit Oberlicht und Figurennische ist in barocken Formen ausgeführt.100pxHauptstraße 124/128WohnhausDas Wohnhaus aus dem Jahr 1792 (Haus Nr. 124) wurde im 18. Jahrhundert um das Haus Nr. 128 ergänzt. Dieses wurde im 19. Jahrhundert umgebaut. Der zweigeschossige Bau mit Satteldach wird von Rechteck- und Stichbogenfenstern belichtet. Das ältere Haus Nr. 124 besitzt ein profiliertes Segmentbogenportal und Jahreszahl im Schlussstein.100pxHauptstraße 166WohnhausDer schmale, zweigeschossiger Bau mit Satteldach wurde im Jahr 1764 erbaut. Er besitzt ein reich profiliertes Segmentbogenportal mit Jahreszahl im Schlussstein.100pxWallerfanger Straße 97Gartenhaus mit Garten18. Jh.
Fraulautern Lage Bezeichnung Beschreibung BildKlosterstraßeWohnhausDer Torbau wurde im 12. Jahrhundert als Wohnhaus erbaut. Die Prinzessin Soubise lebte hier um 1760 in der Verbannung. Das Gebäude war ursprünglich mehrflügelig geplant, ausgeführt wurde aber nur der Ostflügel. Der zweigeschossige Putzbau mit Mansardendach wird von Eckquaderungen und einem Geschossgesims gegliedert. Segmentbogenfenster belichten das Gebäude, ein von Pilastern gerahmtes Rundbogentor sitzt im Erdgeschoss. nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg baute der Stadtbaurat Peter Focht das Gebäude wieder auf.100pxKlosterstraße 17Augustinerinnen-Kloster, Kirche, Kreuzgangmauern 1906, KircheDas Augustinerinnen-Kloster wurde zwischen 1127 und 1129 erbaut. In der Folgezeit wurde das Kloster mehrfach erweitert und umgebaut. Nach starken Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ist von der ehemaligen Klosterkirche nur noch der Westgiebel und die Außenmauern des Kreuzganges erhalten. Ab 1949 wurde das Kloster von Stadtbaurat Peter Focht in historisierenden Formen als mehrteiliger Komplex wiederaufgebaut. Heute dient es als Grundschule.Lebacher Straße 59BauernhausDer zweigeschossige Bau wurde 1906 als Bauernhaus errichtet. Das steinsichtige Gebäude mit Stichbogenfenster, Stichbogenportal und -tor besteht aus einem Wohn- und Wirtschaftsteil. Geschoss- und Konsolgesimse gliedern das Gebäude.100pxLebacher Straße 135BauernhausDer zweigeschossige Bau mit Wohn- und Wirtschaftsteil wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. Zweigeschossiger Bau mit Wohn- und Wirtschaftsteil. Ein Satteldach mit Dachgauben deckt den Baukörper, Stichbogen- und Rechteckfenster belichten das Haus mit Stichbogentor und Eckquaderung.100pxRodener StraßeFriedhofskapelle St. ApolloniaDie ehemals Pfarrkirche St. Trinitatis wurde 1540 als spätgotische Saalkirche erbaut. Der romanische Chorturm stammt aus der Zeit um 870. 1840 wurde das Gotteshaus stark verändert. An das dreiachsige Landhaus mit hoch gelegenen Rundbogenfenstern schließt sich auf der einen Seite ein Turm über quadratischem Grundriss an. Seine rundbogigen Schallarkaden sind über ein Sohlbankgesims verbunden. Auf der anderen Seite liegt ein eingezogener, polygonaler Chor mit dreiseitigem Abschluss.100pxWirtstraße 2Wohn- und GeschäftshausDer zweigeschossige Fachwerkbau mit Satteldach und Rechteckfenstern wurde vor 1870 errichtet. Das Portal liegt auf einer Gebäudeecke. Es ist das einzige außerhalb der Festung Saarlouis erhaltenes Gebäude, das nach dem Festungsgesetz in Leichtbauweise errichtet wurde.100px
Lisdorf Lage Bezeichnung Beschreibung BildAuf der Holzmühle 2HolzmühleDas Mühlengebäude des 18. Jahrhunderts besteht aus einem Wohnteil und großem Scheunenanbau. Die Mühle gehörte dem Kloster Wadgassen.100pxGroßstraße 49 WegekreuzWegekreuz mit gotisiertem Postament von 1876 mit Inschrift.100pxKleinstraßeKath. Kirche St. Crispinus und St. CrispinianusÄltester Teil der Kirche ist der Turm aus dem Jahr 1717. Im Jahr 1764 wurde das Kirchenschiff nach Plänen des Architekten Heinrich Eckhardt als kleiner, barocker Saal mit vier Fensterachsen errichtet. 1928/29 erweiterten die Architekten Ludwig Becker und Anton Falkowski die Kirche im neobarocken Stil um ein Querschiff mit je drei Fensterachsen und Dreiecksgiebeln, ein Chorjoch, zwei Nebenchöre und einen Chorraum. Im Jahr 1960 stürzte der Chorraum ein, wurde aber im gleichen Jahr mit veränderten Fenstergewänden wiederaufgebaut. Die Dreiecksgiebel des Querhauses wurden abgetragen und durch ein Walmdach ersetzt. Dabei ging der Dachreiter über der Vierung verloren. Das Innere der Kirch eis seien Mischung aus Barock und Neobarock. Auffällig ist die weit auskragende Hohlkehle, die zur Decke überleitet.100pxMetzer Straße 67WohnhausDas große Wohnhaus stammt vom Anfang des 19. Jahrhunderts und wird als Gaststätte genutzt. Der zweigeschossige Bau mit Krüppelwalmdach, Ecklisenen und Rechteckfenstern wurde über einem Gewölbekeller errichtet.Provinzialstraße 16WohnhausDas zweigeschossige Wohnhaus wurde um 1910 erbaut. Der fünfachsige Bau besitzt einen Seitenrisalit mit Balkonkonsolen und Schweifgiebel.Provinzialstraße 86WohnhausDer zweigeschossige Putzbau mit sechs Fensterachsen wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Neobarocke Schulterbogenfenster und ein Konsolenkranzgesims schmücken den Bau. In der ersten und vierten Achse ein einachsiger vortretender Risalit ohne Kranzgesims.100pxProvinzialstraße 113BahnhofsempfangsgebäudeDas Empfangsgebäude für die Saarlouiser Kleinbahn wurde 1898 errichtet. Der zweigeschossige Backsteinbau mit Satteldach besitzt drei Achsen mit geradem Sturz und Zierbogen im Obergeschoss und großen rundbogigen Zugängen im Erdgeschoss. An das Gebäude schließt sich eine eingeschossige Frachthalle an.100pxProvinzialstraße 116WohnhausDer barockisierende, zweigeschossige Eckbau aus Sandstein wurde um 1910 bis 1914 errichtet. Auffällig ist der runde Eckturm mit Laterne.100pxProvinzialstraße 118WohnhausDer zweigeschossige, traufständige Putzbau mit fünf Fensterachsen wird von einem Krüppelwalmdach gedeckt. Er entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Venezianisches Fenster im Giebel der Schmalseite.100pxProvinzialstraße 119 (bei)WegekreuzDas Wagekreuz aus Sandstein wurde laut Inschrift 1866 errichtet und von einem neugotischen Baldachindach geschützt. Das Kreuz sitzt in einer Spitzbogennische mit Dreipass und Ornamenten.100px
Neuforweiler Lage Bezeichnung Beschreibung BildSablonhofSablonhofDie barocke Hofanlage wurde 1749 angelegt.SablonhofWegekreuzDas Sablonkreuz ist ein barockes Wegekreuz aus dem 18. Jahrhundert. Das Kruzifix steht auf einem breiten Sockel, einer Mensa und einem schmalen Postament mit Rocailleornamenten und kniender Maria Magdalena.St. Avolder StraßeSt. MedardusDie Kirche wurde in den Jahren 1864 bis 1866 nach Entwürfen des Architekten Franz Georg Himpler im neoromanischen Stil erbaut. Der Saalkirche vorgelagert ist ein Glockenturm mit Spitzhelm, der mit Rundbogenfriesen und Lisenen geschmückt wird. Das vierachsige Langhaus wird durch Strebewerk vertikal gegliedert. Das Innere der Kirche ist in vier Joche mit Kreuzrippengewölben unterteilt. Die einzelnen Joche werden durch Gurtbögen getrennt. An das Landhaus schließt sich ein fünfseitiger, eingezogener Chor an. Das Innere der Kirche ist auffällig ausgemalt. Der Triumphbogen zum Chor ist ein von Säulen getragener Rundbogen in abstrakten Mustern.100px
Roden