Der Friedrich-Weller-Preis ist ein deutscher Wissenschaftspreis.

Namensgeber ist Friedrich Weller (1889–1980), Ordinarius an der Universität Leipzig und von 1943 bis 1980 Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.

Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wird von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und der Universität Leipzig seit 1985 in unregelmäßigem Turnus an Wissenschaftler auf dem Gebiet von Geschichte, Literatur und Kunst der asiatischen Völker unter besonderer Berücksichtigung Indiens und des fernen Ostens verliehen, die im Einzugsbereich der Sächsischen Akademie der Wissenschaften tätig oder mit dem Werk Friedrich Wellers eng verbunden sind.

Die Finanzierung des Preises erfolgt aus dem Friedrich-Weller-Fonds bei der Stiftung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.

Preisträger 1985: Klaus Mylius 1987: Manfred Taube 1987: Marlene Njammasch 1989: Eberhardt Richter 1996: Erika Taube 1998: Johannes Mehlig 2000: Tonio Sebastian Richter 2001: Oskar von Hinüber 2003: Mudagamuwe Maithrimurthi 2009: Olaf Czaja 2012: Isabelle Ratié 2013: Seishi Karashima 2015: Wendy Doniger, Petra Kieffer-Pülz 2019: Sheldon Pollock, Jens Wilkens 2023: Yigal Bronner, Lawrence J. McCrea 2026: Jean-Marie Verpoorten, Aruna Gamage

Weblinks Friedrich-Weller-Preis der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und der Universität Leipzig

Einzelnachweise

Kategorie:Sozialwissenschaftlicher Preis Kategorie:Wissenschaftspreis (Deutschland) Kategorie:Ostasienwissenschaften Kategorie:Indologie Kategorie:Sächsische Akademie der Wissenschaften Kategorie:Universität Leipzig Kategorie:Erstverleihung 1985 Kategorie:Kulturwissenschaftlicher Preis