Hussigny-Godbrange (, ) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Val-de-Briey und ist Mitglied im Gemeindeverband Grand Longwy Agglomération. Die Bewohner werden Hussingeois und Hussingeoises genannt.
Geographie Hussigny-Godbrange liegt im äußersten Norden des Départements an der Grenze zu Luxemburg und dem benachbarten Département Moselle, etwa 28 Kilometer nördlich von Val de Briey.
Umgeben wird Hussigny-Godbrange von den acht Nachbargemeinden:
Geschichte Der Ort wurde 1249 erstmals als Husingen erwähnt. Vorher gehörte er als Lehen zu Luxemburg (bis 1602). Hussigny-Godbrange war Ende des 19. Jahrhunderts ein Zentrum der italienischen Einwanderung in Lothringen. Im italienischen Teil von Hussigny, der auch „la Basse-Italie“ genannt wurde, sprach man bis Ende der 1950er Jahre noch romagnol, einen italienischen Dialekt aus der Romagna.
Östlich von Hussigny-Godbrange befand sich 1871–1920 das Dreiländereck zwischen Frankreich, dem Deutschen Reich und Luxemburg.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019 Einwohner 2942 3499 3208 2871 2827 3076 3243 3693
Sehenswürdigkeiten Pfarrkirche Nativité-de-la-Vierge, erbaut ab 1924 als Ersatz für den im Ersten Weltkrieg schwer beschädigten Vorgängerbau
Persönlichkeiten Evelyne Marie France Neff (* 1941), deutsch-französische Politikerin; die Bundesverdienstkreuzträgerin wurde in Hussigny geboren
Weblinks
Kategorie:Ort in Grand Est Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich) Kategorie:Ersterwähnung 1249