Karl Thorwirth (* 23. August 1923 in Pirmasens; † 16. September 2003 in Mainz) war ein deutscher Gewerkschafter und Politiker (SPD).

Leben Nach dem Schulbesuch nahm Thorwirth als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Zuletzt geriet er in Kriegsgefangenschaft, aus der er im Jahr 1945 entlassen wurde.

Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft trat Thorwirth der ÖTV bei. Er wurde im Jahr 1946 Mitglied des DGB und war seit 1951 hauptamtlich für die Gewerkschaft in Neustadt an der Weinstraße tätig. Seit 1952 war er Mitarbeiter beim DGB-Landesbezirk Rheinland-Pfalz, den er in den Jahren 1960 bis 1965 als Vorsitzender leitete. Ab 1972 war er Vorstandsmitglied der Stadtwerke Mainz AG.

Thorwirth trat in die SPD ein und engagierte sich seit 1960 in der Kommunalpolitik, etwa als Mitglied des Mainzer Stadtrats. Er gehörte dem Rheinland-Pfälzischen Landtag von 1963 bis zum Jahr 1983 an, war dort von 1965 bis 1972 Parlamentarischer Geschäftsführer und vom 1. Januar 1976 bis 1979 Vorsitzender der SPD-Fraktion. Außerdem war er Vorsitzender des kulturpolitischen Ausschusses.

Ehrungen 1969: Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland 1977: Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland 1983: Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland 1992: Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz

Literatur Herrmann A. L. Degener, Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. Band 28, Schmidt-Römhild, Lübeck 1989. S. 1382.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Fraktionsvorsitzender (SPD Rheinland-Pfalz) Kategorie:Stadtrat (Mainz) Kategorie:ÖTV-Funktionär Kategorie:Person (Pirmasens) Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1923 Kategorie:Gestorben 2003 Kategorie:Mann