mini|Cup Winners’ Cup, Issy_Paris_Hand/Buxtehuder HV, 22. November 2015 Der Buxtehuder SV von 1862 e. V. (BSV) ist ein Sportverein aus Buxtehude, der vor allem durch die Erfolge seiner Handballabteilung bekannt geworden ist. Darüber hinaus bietet der Verein die Sportarten Aerobic, American Football, Badminton, Boxen, Fußball, Judo, Kickboxen, Leichtathletik, Radsport, Schwimmen, Tanzsport, Tischtennis, Turnen, Trampolin, Floorball und Volleyball an.
Vereinsgeschichte Im Jahre 1912 wurde der Buxtehuder SK 1912 gegründet, welcher 1914 mit der Fußballabteilung des MTV zu Buxtehude 1862 fusionierte. Es erfolgte 1919 die Umbenennung in SVgg Buxtehude-Altkloster 1912. Am 2. Februar 1935 entstand aus der Fusion mit MTV zu Buxtehude 1862, TV Gut-Heil 1899 Altkloster und dem Frauenturnverein Buxtehude der VfL Buxtehude 1862. Dieser wurde von der britischen Militärregierung am 22. April 1945 aufgelöst. Am 24. November 1945 erfolgte die Gründung des Buxtehuder SV. Am 4. August 1962 kam es zu der erneuten Umbenennung in Buxtehuder Turn- und Sportverein von 1862. Heute heißt der Verein Buxtehuder Sportverein von 1862 e. V.; offizielle Kurzform ist BSV; weitere gebräuchliche Kurzformen sind Buxtehuder SV und seltener BSV Buxtehude.
Handball in Buxtehude Die Frauenmannschaft des Buxtehuder Turn- und Sportvereins spielt seit der Saison 1989/90 ununterbrochen in der ersten Handball-Bundesliga der Frauen. Vier Mal, nämlich 2003, 2011, 2012 und 2015 wurde das Team deutscher Vizemeister. Im Finale 2011 scheiterte Buxtehude nur aufgrund der Auswärtstorregelung im Finale am Thüringer HC (H 29:34 / A 28:23). Der BSV erreichte bisher sechs Mal das Endspiel im DHB-Pokal und konnte den Pokal in der Saison 2014/15 und 2016/17 gewinnen. Auf internationaler Ebene gewann der Verein in der Saison 1993/94 den Euro-City-Cup, den Vorläuferwettbewerb des heutigen EHF Challenge Cup, und 2010 den Challenge-Cup, wobei im Finale Frisch Auf Göppingen mit 40:28 (A) und 28:26 (H) bezwungen wurde. 2002 erreichte der BSV ebenfalls das Finale des Challenge Cups, unterlag jedoch dem rumänischen Vertreter Universitatea Deva.
Die zweite Frauen-Mannschaft gehört seit der Einführung der 3. Liga im Jahr 2010 dieser Spielklasse an und spielt damit im für zweite Mannschaften von Bundesligisten höchstmöglichen Bereich.
Kader der Frauen Bundesliga-Mannschaft – Saison 2026/27 Nr. Name Position Im Verein seit Letzter Verein 1 Nikki van der Vorst TW 2026 VOC Amsterdam 12 Oliwia Kamińska TW 2025 HC Rödertal 24 Sophie Fasold TW 2024 VfL Oldenburg 4 Larissa Kroepel KM 2010 − 5 Maj Nielsen RA 2022 HL Buchholz 08-Rosengarten 6 Aida Mittag RR 2022 Rostocker HC 8 Lilli Frey LA 2020 VfL Fredenbeck 9 Paula Mews LA 2021 TV Fischbek 10 Anika Hampel RM 2024 HSG Bad Wildungen 17 Enna Oberländer RM 2024 TSV Bayer 04 Leverkusen 18 Johanna Andresen RR 2025 TSV Bayer 04 Leverkusen 21 Nele Franz RM 2026 TuS Metzingen 26 Christin Kaufmann RA 2025 TSV Bayer 04 Leverkusen 30 Fleur Schouten RL 2026 Westfriesland SEW 32 Isa Ternede RL 2024 Füchse Berlin 45 Carina Senel KM 2025 HSV Solingen-Gräfrath 51 Lin Lück RL 2024 Frankfurter Handball Club 78 Lucy Strauchmann KM 2026 SV Union Halle-Neustadt 81 Ruslana Litvinov RR 2026 HSG Blomberg-Lippe T Jonas Schlender Trainer 2026 HSV Solingen-Gräfrath T Philipp Warnholz Co-Trainer 2026 SV Beckdorf T Debbie Klijn TW-Trainerin 2006
Zugänge 2026/27 Fleur Schouten (Westfriesland SEW)handball-world.news: BSV verpflichtet niederländische Junioren-Nationalspielerin vom 14. April 2026, abgerufen am 14. April 2026 Lucy Strauchmann (SV Union Halle-Neustadt)handball-world.news: Kreisläuferin verlässt Wildcats Richtung Buxtehude vom 16. April 2026, abgerufen am 16. April 2026 Nikki van der Vorst (VOC Amsterdam)handball-world.news: Baustelle Tor: Buxtehude holt “junges Talent mit großem Potenzial” vom 21. April 2026, abgerufen am 21. April 2026 Nele Franz (TuS Metzingen)handball-world.news: Buxtehude verpflichtet ehemalige Nationalspielerin vom 29. April 2026, abgerufen am 29. April 2026 Ruslana Litvinov (HSG Blomberg-Lippe)handball-world.news: Letzter Neuzugang: BSV schließt Personalplanung ab vom 6. Mai 2026, abgerufen am 6. Mai 2026
Abgänge 2026/27 Jolina Huhnstock (Thüringer HC)handball-world.news: Drei auf einen Streich: BSV verliert Leistungsträgerinnen vom 12. Februar 2026, abgerufen am 12. Februar 2026 Levke Kretschmann (Thüringer HC) Teresa von Prittwitz (Thüringer HC) Annie Linder (Sport-Union Neckarsulm)handball-world.news: Sport-Union Neckarsulm schließt Baustelle Tor vom 9. März 2026, abgerufen am 9. März 2026 Isabelle Dölle (Karriereende)handball-world.news: Karriereende mit 27: Buxtehude verliert Leistungsträgerin vom 7. April 2026, abgerufen am 7. April 2026 Lina Steinecke (HL Buchholz 08-Rosengarten)handball-world.news: Luchse holen Junioren-Nationaltorhüterin vom 19. Mai 2026, abgerufen am 19. Mai 2026
Bekannte ehemalige Spielerinnen Camilla Andersen Heike Axmann Andrea Bölk Emily Bölk Isabell Klein Debbie Klijn Christine Lindemann Stefanie Melbeck Susanne Petersen Melanie Schliecker Heike Schmidt Christina Haurum
Saisonplatzierungen Saison Platz 1999/2000 4. Platz 2000/01 3. Platz 2001/02 4. Platz 2002/03 2. Platz 2003/04 4. Platz 2004/05 5. Platz 2005/06 5. Platz 2006/07 9. Platz 2007/08 7. Platz 2008/09 3. Platz 2009/10 5. Platz 2010/11 3. Platz 2011/12 2. Platz 2012/13 3. Platz 2013/14 3. Platz 2014/15 2. Platz 2015/16 7. Platz 2016/17 4. Platz 2017/18 3. Platz 2018/19 4. Platz 2019/20 7. Platz 2020/21 10. Platz 2021/22 3. Platz 2022/23 7. Platz 2023/24 9. Platz 2024/25 10. Platz 2025/26 10. Platz
Jugend Die weibliche A-Jugend spielt neben der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein seit 2013 auch in der DHB-Jugend-Bundesliga. 2016 und 2017 gewann die A-Jugend die deutsche Meisterschaft. 2018 folgte der Gewinn der deutschen Vizemeisterschaft in der A-Jugend. Weiterhin erreichte die A-Jugend im Jahre 2013 das Final4 und beendete dieses mit dem 4. Platz. 2009 gewann man die NOHV-Meisterschaft. 2010 gewann die weibliche B-Jugend die NOHV-Meisterschaft. 2019 wurde die weibliche B-Jugend Deutscher Meister in einer ungeschlagenen Saison. 2026 gewann die A-Jugend zum dritten Mal den deutschen Meistertitel.
Fußball
Geschichte Der Buxtehuder SV, oft auch als BSV Buxtehude bezeichnet, gehört dem Regionalverband Nord und dem Landesverband Hamburg an. Spielstätte ist das Jahn-Stadion mit den zwei zusätzlichen Nebenplätzen „Konopkaplatz“ und dem Schulzentrum Nord. Die Farben des BSV sind Blau-Gelb.
Erstmals drittklassig wurde die erste Herrenmannschaft 1953 mit dem Aufstieg in die Verbandsliga Hamburg, die damals zweithöchste Spielklasse in Hamburg. Folgte 1954 noch der sofortige Wiederabstieg, etablierte sich der Verein ab 1956 in dieser Spielklasse. Unter Trainer Erich Rohrschneider stiegen die blau-gelben Kicker von der Este 1963 sogar erstmals in die damals höchste Amateurliga in Hamburg, die Landesliga Hamburg, auf und belegten in der Saison 1963/64 den 12. Rang. Im zweiten Jahr stieg der BSV aber wieder in die Verbandsliga Hansa ab und kehrte von dort erst nach der Saison 1973/74 unter Trainer „Walli“ Kuse zur Saison 1974/75 wieder in die höchste Hamburger Amateurklasse zurück. Dieses Mal hielt sich der Verein länger, ehe Buxtehude 1980 aus der Verbandsliga abstieg, obwohl man noch am 25. August 1979 im DFB-Pokal 1979/80 vor 3.000 Zuschauern gegen Bayer Uerdingen angetreten war. Den Tiefpunkt erlebte der BSV 1983 durch den Abstieg in die sechstklassige Bezirksliga. 1984 gelang jedoch die sofortige Rückkehr in die Landesliga, ehe 1990 für erneute drei Jahre bis zur Saison 1992/93 die Rückkehr in das Hamburger Amateur-Oberhaus gelang. Diesen drei Jahren folgten zehn Jahre Landesliga Hammonia, ehe der BSV 2003 den erneuten Aufstieg in die Verbandsliga feierte und 2004 dort sogar hinter Barmbek-Uhlenhorst die Vizemeisterschaft errang. 2007/08 stieg man aus der höchsten Hamburger Spielklasse Hamburg-Liga wieder ab und schaffte sechs Jahre später die Rückkehr zur Saison 2014/15. 2017 stieg man aus der Oberliga Hamburg erneut in die Landesliga ab, wo die Mannschaft während der Saison 2018/19 zurückgezogen wurde.
Im Jahr 2020 wurde eine neue Mannschaft zusammengestellt, die zum Großteil aus der eigenen Jugend stammt und von dem Buxtehuder Damian Nowak und seinem Assistenten Daniel Oberdörfer trainiert wird. Sie gehen in der Kreisklasse B an den Start.
Am 25. August 2025 wurde die deutsche Energy-Drink-Marke Gönergy als offizieller Sponsor für die Saison 25/26 vorgestellt.
Persönlichkeiten Der spätere fünfmalige A-Nationalspieler Jürgen Kurbjuhn, er wechselte 1960 mit 20 Jahren zum Hamburger SV, bildete am 15. Mai 1958 mit Friedel Rausch das deutsche Verteidigerpaar beim Länderspiel der DFB-Jugendauswahl in Flensburg gegen Dänemark. In den Jahren 1959 und 1960 absolvierte er als Spieler des Buxtehuder SV sechs Länderspiele für die deutsche Fußballnationalmannschaft der Amateure. Alexander Nouri, der von 2016 bis 2017 Cheftrainer bei Werder Bremen war, hatte als Jugendlicher beim BSV gespielt.
Judo Geschichte Die Judoabteilung des BSV existiert seit 1969 und hat derzeit ca. 255 Mitglieder im Alter von 4 bis 60 Jahren. Seit 1994 wird die Abteilungsleitung von Hans Heinrich Cohrs übernommen. Die große Vielfalt an verschiedenen Gruppen und Trainingsterminen ermöglicht sowohl wettkampf- als auch breitensportorientierten Mitgliedern ein optimales Trainingsangebot. Die Gruppengrößen variieren und werden unter Berücksichtigung des Alters und des Leistungsstandes zusammengestellt. So ist gewährleistet, dass man mit vielen verschiedenen Partnern üben kann und dennoch eine leistungsgerechte Betreuung möglich ist.
Trainingsgruppen Spielend Judoka werden Anfängergruppe für Kinder Fortgeschrittenen-Gruppe für Kinder und Jugendliche Wettkampfgruppe für Kinder und Jugendliche Anfänger und Wiedereinsteiger Erwachsene Fortgeschrittenen-Gruppe Erwachsene Eltern-Kind-Gruppe Judo in den Schulen als Judo AG
Persönlichkeiten ==== Stefanie Paduch ==== Stefanie Paduch (2. Dan) nahm an deutschen und norddeutschen Meisterschaften teil. Am 16. Dezember 1984 wurde sie Mitglied des DDK (Deutsches Dan Kollegium).
Hans Heinrich Cohrs Hans Heinrich Cohrs startete im Jahr 1969 mit dem Judo-Training in Cuxhaven. Nachdem er in Harburg und der Judoschule Oswald Däscher trainierte, trat er 1978 dem Buxtehuder SV bei. Seit 1994 leitet Cohrs die Judoabteilung.
Regelmäßige Wettkampfveranstaltungen Februar: McDonalds-Turnier mit nationaler Beteiligung Dezember: Vereinsinternes Weihnachtsturnier für Kinder
Kickboxen Geschichte Die Kickboxabteilung (BuKa-Dojo) wurde Anfang 2012 durch Bernhard Kliemchen im BSV als Kurs mit 4 Teilnehmern gegründet und etablierte sich 2014 als eigenständige Abteilung mit ca. 50 aktiven Sportlern und ihrem ersten Abteilungsleiter Bernhard Jeannot. In der Kickboxabteilung finden sich Sportler/-innen zwischen 14 und 45 Jahren, die ausschließlich ihre Fitness trainieren und/oder kämpfen, zusammen mit Wettkampfsportlern im gemeinsamen Training.
Aktuelle Wettkämpfer Name Klasse Im BSV seit Vorheriger Verein Merle Neitzel Girls LK aus eigener Jugend Sophie Frankenstein Girls LK 2002 BuKa-Dojo Lina Marie Friede Women LK Lasse Oltmanns Men VK & LK aus eigener Jugend Jendrik Oltmanns Men VK & LK aus eigener Jugend Ahmed Ibrahim Men VK & LK 2012 BuKa-Dojo Michel Keiser Men VK & LK 2014 Leon Jähnke Men LK 2013 Benne Diekmann Men LK 2015
Sportliche Höhepunkte