Rasmus Magnussen (färöisch: Rasmus í Haraldsundi; * 1560; † 1670 in Haraldssund, Färöer) war einer der ältesten Menschen in der Geschichte der Färöer.
Rasmus war der uneheliche (?) Sohn des bekannten Seehelden Magnus Heinason (1545–1589) und einer Färingerin namens Kolfinna. (norwegische Genealogie-Website).
Rasmus Magnussen war zunächst mit einer älteren Frau verheiratet, mit der er keine Kinder bekam, obwohl sie lange zusammen lebten. Als sie im Alter von 90 Jahren starb, heiratete er eine junge Frau, mit der er fünf Kinder bekam. Als er im Alter von 110 Jahren starb, war sein jüngster Sohn Guttormur í Múla gerade mal sieben Jahre alt.
Der damalige Propst der Färöer, Lucas Debes, der Rasmus Magnussen noch persönlich kannte, bezeugte 1673 in seinem Werk Færoæ & Færoa Reserata:
Debes vergleicht ihn mit dem biblischen Abraham, der auch im Greisenalter noch Kinder gezeugt haben soll. Das Journal der Maria-Expedition von 1854 bezieht sich auf den Bericht und merkt an:
Literatur Lucas Jacobson Debes: Natürliche und Politische Historie der Inseln Färöe. Aus dem Dänischen [Originaltitel Færoæ & Færoa Reserata von 1673] übersetzt von C. G. Mengel, Kopenhagen / Leipzig 1757. Neu herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Norbert B. Vogt. Mülheim a. d. Ruhr: 2005, S. 150 f.
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