Wladimir Wladimirowitsch Antonik (; * 13. Februar 1953 in Slonim, Belarussische Sozialistische Sowjetrepublik, UdSSR) ist ein sowjetisch-russischer Filmschauspieler und Synchronsprecher.
Leben Wladimir Antonik wurde am Gerassimow-Institut für Kinematographie unter Igor Talankin zum Schauspieler ausgebildet und erhielt anschließend eine Anstellung beim Gorki-Filmstudio. Sein Filmdebüt gab er in Herbert Rappaports Lenin-Biographie Schwarzer Zwieback mit Juri Kajurow, Rüdiger Joswig und Rolf Herricht. Es folgten Der letzte Sommer der Kindheit (1976) und Menja schdut na semle (1976). Ein Erfolg wurde 1981 Sergei Jutkewitschs Lenin in Paris, in dem Wladimir Antonik sich als Bolschewik Trofimow in Inessa Armand, gespielt von Claude Jade, verliebt. Weitere Filme, die in Deutschland zu sehen waren: Liebe auf den zweiten Blick (1981), Die ursprüngliche Rus (1986), und Das Zauberbildnis (1997).
Als Synchronsprecher sprach er mehrmals Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Liam Neeson, Pierce Brosnan, Hugo Weaving und Harrison Ford. Seine Stimme hört man auch in Zeichentrickserien oder Computerspielen.Helden der unsichtbaren Front bei games.mail.ru
Antonik ist Träger des Titels Verdienter Künstler der Russischen Föderation.
Filmografie (Auswahl) 1972: Schwarzer Zwieback 1974: Weil ich liebe 1976: Der letzte Sommer der Kindheit 1976: Menja schdut na semle 1981: Lenin in Paris 1981: Liebe auf den zweiten Blick 1984: ostyor v beloy nochi 1986: Die ursprüngliche Rus 1991: Zar Iwan der Schreckliche 1992: Vverkh tormashkami 1993: Monstry 1993: Otrjad "D" 1997: Das Zauberbildnis
Weblinks
Filmografie auf kino-teatr.ru (russisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Synchronsprecher Kategorie:Verdienter Künstler der Russischen Föderation Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Russe Kategorie:Geboren 1953 Kategorie:Mann