Oberwil ist eine ehemalige Ortsgemeinde und eine Siedlung der Gemeinde Gachnang im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Geographie Oberwil liegt an einem sanften Abhang zwischen Frauenfeld und Gachnang.

Gemeindereform 1998 1816 bis 1997 bildeten Mesenriet, Oberwil und Rosenhuben die zur Munizipalgemeinde Gachnang gehörende Ortsgemeinde Oberwil. Am 1. Januar 1998 fusionierte die Ortsgemeinde Niederwil im Rahmen der Thurgauer Gemeindereform zur politischen Gemeinde Gachnang. Gleichzeitig wurden die Ortsteile Zelgli und Schönenhof von der Ortsgemeinde Oberwil abgetrennt und in die Einheitsgemeinde Frauenfeld eingemeindet.

Geschichte mini|293px|Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1998 Der Ort wurde 1297 als Obernwile erstmals erwähnt, als Herzog Albrecht I. von Österreich 1297 dem Vogt Jakob Hofmeister von Frauenfeld gestattete, einen Hof in Oberwil an das Kloster Töss zu verkaufen. 1345 verlieh der Abt von Reichenau zwei Höfe in Oberwil an Hans von Gachnang. Später gehörte Oberwil zum Reichenauer Amt Frauenfeld. Nach 1460 kam Oberwil zur Stadt Frauenfeld und war bis 1798 deren Vogt in Strass unterstellt. Kirchlich teilte Oberwil stets das Schicksal der Pfarrei Gachnang. Die Einwohner betrieben Acker-, Wiesen- und Obstbau. Nach 1920 entwickelte sich das Bauerndorf zu einer Agglomerationsgemeinde von Frauenfeld.

Bevölkerung +Bevölkerungsentwicklung von Niederwil Jahr 1850 1900 1950 1990 2000 2010 2018Ortsgemeinde 218 186 205 399 Siedlung 55 61 60 Quelle

Sehenswürdigkeiten Zwei ehemalige Speicher sind in der Liste der Kulturgüter in Gachnang aufgeführt.

Einzelnachweise Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau.

Kategorie:Ort im Kanton Thurgau Kategorie:Gachnang Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz Kategorie:Gemeindeauflösung 1997