Paramaribo () ist einer von zehn Distrikten in Suriname. Als Distrikt grenzt er im Norden an die Mündung des Suriname (Fluss) und den Atlantischen Ozean an. Paramaribo ist gleichzeitig die mit Abstand größte Agglomeration der Republik Suriname und die Hauptstadt des Landes.

Er ist mit einer Fläche von 182 km² der kleinste der Distrikte in Suriname, hat rund 241.000 Einwohner und ist der mit Abstand bevölkerungsreichste Distrikt.

Im Parlament (De Nationale Assemblée) ist der Distrikt Paramaribo mit 17 Abgeordneten vertreten.

Geschichte Paramaribo wurde erstmals Mitte des 17. Jahrhunderts von den Briten mit dem Bau des Fort Willoughby, später in Fort Zeelandia umbenannt, durch Europäer dauerhaft besiedelt. Im Jahr 1667 wurde das Fort vom Niederländer Abraham Crijnssen erobert. Durch den Frieden von Breda ging die Region endgültig an die Niederlande über.

Verwaltungsgliederung Der Distrikt Paramaribo ist seinerseits wiederum in zwölf Ressorts (Stadtteile) gegliedert:

Beekhuizen Blauwgrond Centrum Flora Latour Livorno Munder Pontbuiten Rainville Tammenga Weg naar Zee Welgelegen

Nach den Wahlen vom 25. Mai 2025 wurde der Distrikt Paramaribo in drei Verwaltungseinheiten aufgeteilt:StarNieuws vom 31. August 2025 niederländisch, abgerufen am 2. September 2025.

1. die Einheit Mitte, mit den Ressorts: Weg naar Zee Welgelegen Tammenga Flora und Centrum2. die Einheit Süd, mit den Ressorts: Pontbuiten Latour Beekhuizen und Livorno3. die Einheit Nord, mit den Ressorts: Rainville Blauwgrond und Munder

Jede dieser drei Verwaltungseinheiten wird durch einen Distriktskommissar geleitet.StarNieuws vom 2. September 2025 niederländisch, abgerufen am 2. September 2025.

Weblinks Dezentralisation in Suriname, unter anderem Finanzierungspläne von Projekten in den Distrikten (niederländisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Distrikt in Suriname

nl:Paramaribo#Bestuurlijke indeling