Kocs [] ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Tata im Komitat Komárom-Esztergom.
Geografische Lage Kocs liegt 14 Kilometer nordwestlich des Komitatssitzes Tatabánya und grenzt im Osten an die Kreisstadt Tata. Nachbargemeinden sind Mocsa, Kömlőd, Szákszend und Nagyigmánd.
Geschichte Die erste Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Kocs stammt aus der Bronzezeit, urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals im Jahr 1237.
Kocs war in der frühen Neuzeit berühmt für die Fertigung gefederter Kutschwagen, eine seit der Römerzeit zwischenzeitlich in Vergessenheit geratene Erfindung. Der Begriff Kutsche ist von dem ungarischen Wort kocsi abgeleitet.
Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 561 Häuser und 2834 Einwohner auf einer Fläche von 10.135 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Gesztes im Komitat Komárom.
Gemeindepartnerschaften Moča (Dunamocs), Slowakei Modrany (Madar), Slowakei Montebelluna, Italien
Sehenswürdigkeiten Heimatmuseum (Tájház) Kutschenmuseum Reformierte Kirche Römisch-katholische Kirche Szentháromság, erbaut 1748, renoviert 1959, die Orgel von Rieger stammt aus dem Jahr 1892 See Weltkriegsdenkmal
Verkehr In Kocs treffen die Landstraßen Nr. 8127, Nr. 8136 und Nr. 8142 aufeinander. Es bestehen Busverbindungen nach Tata, Tatabánya, Komárom, Nagyigmánd, Bábolna und Győr. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Tata.
Literatur Kocs – Településképi Arculati Kézikönyv. Hrsg. von der Gemeindeverwaltung, Kocs 2017.
Einzelnachweise
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