Krensheim ist ein Stadtteil von Grünsfeld im Main-Tauber-Kreis und hatte am 31. Dezember 2023 290 Einwohner.

Geschichte mini|Gemarkung von Krensheim, 1910, daneben die Gemarkungen von Poppenhausen und Hof Lilach Das Dorf Krensheim wurde erstmals in einer Urkunde des Klosters Bronnbach aus dem Jahre 1157 erwähnt. Erccboldus de Crenshe der in dieser Urkunde als einer der vier Stifter auftritt, hatte die nicht unbedeutende Burg Krense östlich des Krensheimer Sees errichtet.Die Edelherrn von Zimmern und Lauda , von Ingelstadt , Krensheim und Gamburg. Von H. Bauer, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für das Württembergische Franken: Band 6, S. 139 ff Im Laufe der Jahre änderte sich der Name des Dorfes mehrmals: So hieß das Dorf 1169 Crantse, 1244 Crense, 1298 Krentse und 1787 Crainsheim. Nachdem das Dorf fünf Mal den Besitzer gewechselt hatte, kam es am 1. Januar 1974 zur Eingemeindung Krensheims in die Stadt Grünsfeld. Krensheim ist heute, durch den Krensheimer-Muschelkalkstein, der lange Zeit zum Bau des Kölner Domes verwendet wurde, weit über die Region Main-Tauber bekannt.Stadt Grünsfeld: . Online auf www.gruensfeld.de. Abgerufen am 20. Januar 2017.

Wappen Das Krensheimer Wappen zeigt: „In Silber auf grünem Boden der golden nimbierte heilige Ägidius in rotem Gewand, mit seiner Rechten eine aufgerichtete rote Hirschkuh schützend, in seiner Linken einen goldenen Abtsstab haltend, daneben ein grüner Baum.“Hans Georg Zier, Julius Friedrich Kastner: Wappenbuch des Landkreises Tauberbischofsheim. Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 1967, .

Einwohnerentwicklung Jahr Krensheimer Bevölkerung 1961 354Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 6. Juni 1961 (Gemeindeverzeichnis) 1970 350Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 27. Mai 1970 (Gemeindeverzeichnis) 2016 290Fortgeschriebene Daten der Stadt Grünsfeld anhand der Volkszählung in der Europäischen Union 2011 (Zensus) 2023 290

Quellen: Gemeindeverzeichnis und Angaben der Stadt Grünsfeld

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St. Ägidius In Krensheim steht die Ägidiuskirche.Regierungspräsidium Stuttgart: Liste der Bau- und Kunstdenkmale. Kulturdenkmale in Grünsfeld. 13. Januar 2017.

Kreuzweg mini|Blick auf den Kreuzweg in Krensheim (2017) Am Ortsrand befindet sich ein gusseiserner Kreuzweg, welcher um 1900 erbaut wurde.

Bildstöcke Rund um den Ort befinden sich mehrere Bildstöcke.

Krensheimer See mini|Der Krensheimer See im Winter Der Krensheimer See dient als Naherholungsgebiet. Im Ort besteht ein Seeverein. Die Krensheimer Musikanten veranstalten jährlich ein Sommernachtsfest am Seegelände.Stadt Grünsfeld: . Online unter www.gruensfeld.de. Abgerufen am 21. Juli 2017.

Wirtschaft und Infrastruktur mini|Steinbruch bei Krensheim, 2018 Steinbrüche Rund um den Ort gibt es mehrere Steinbrüche.

Verkehr

Vereine Folgende Vereine bestehen in Krensheim:Stadt Grünsfeld: . Online auf www.gruensfeld.de. Abgerufen am 20. Januar 2017. Krensheimer Musikanten Turnfrauen Krensheim Seeverein Krensheim Männergesangsverein Krensheim Altenwerk Krensheim

Persönlichkeiten

Literatur Elmar Weiß: Geschichte der Stadt Grünsfeld. Gebundene Ausgabe. 2. Auflage. 654 Seiten. Grünsfeld: Stadtverwaltung Grünsfeld 1992.

Weblinks

Krensheim auf der Website der Stadt Grünsfeld Vereine in Krensheim auf der Website der Stadt Grünsfeld auf der Website der Stadt Grünsfeld

Einzelnachweise

Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Tauber-Kreis) Kategorie:Stadtteil von Grünsfeld Kategorie:Ort im Main-Tauber-Kreis Kategorie:Ersterwähnung 1155 Kategorie:Gemeindeauflösung 1974 Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video