miniatur|300px|Der Graben mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells Die Ringwallanlage Burggraben ist eine früh-/hochmittelalterliche Befestigungsanlage im Staatsforst Burgholz im Wuppertaler Stadtteil Cronenberg (Nordrhein-Westfalen).

Lage Die Ringwallanlage befindet sich am Ende eines Sporns des Burggrafenbergs (282,8 m über NN), eine etymologische Weiterentwicklung der älteren Bezeichnung Burggrawenberg (=Burggrabenberg), der zu der Mündung des Burgholzbachtals im Tal der Wupper weist. Die Anlage befindet sich mitten im Wald gelegen im unteren Drittel des Burggrafenbergs auf 227 m über NN.

Anlage Von der Ringwallanlage sind nur noch Geländeformationen im Wald erhalten. Die als Bodendenkmal unter Schutz gestellte Anlage umfasst einen 25 m langen Burggraben mit dahinter liegendem Wall. Grabenbreite 7 m, Grabentiefe 1–1,5 m, Wallbreite 8 m, Wallhöhe 0,8–1 m, Wallhöhe über Grabensohle 2,6 m. Am Westende des Grabens setzt, von diesem weiterführend, ein stufenförmiger Geländeeinschnitt an, der ca. 45 m weit geführt ist und in dem steiler werdenden Hang langsam ausläuft; Stufenbreite etwa 5 m.

Geschichte Über die Erbauer und Bewohner der Burganlage ist nichts bekannt. Laut einer lokalen Legende soll sie der Sitz eines Ritters von Kronenberg gewesen sein.

Siehe auch Liste der Burgen, Schlösser und Festungen in Nordrhein-Westfalen Wallburg

Literatur Michael Müller-Wille: Wehranlagen im nördlichen Rheinland. In: Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern. Bd. 15, 1975, , S. 40–58, hier S. 56, Nr. 13.

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