Braidbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Bastheim im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern. Die Gemarkung Braidbach hat eine Fläche von 2,218 km². Sie ist in 753 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2946,10 m² haben.

Geografie Das Kirchdorf liegt im Besengau am Riedwiesenbach, der rechte Oberlauf des Braidbachs. Es liegt am Fränkischen Marienweg.

Geschichte Braidbach war die kleinste Gemeinde des ehemaligen Klosteramts Wechterswinkel und wurde 1161 erstmals in einer Urkunde genannt.

Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Bastheim eingegliedert.

Kultur mini|Altar an der Straße Richtung Geckenau Die kleine Dorfkirche St. Ulrich wurde 1715 erbaut (Jahreszahl über dem Portal) und war früher eine regionale Wallfahrtskirche. Die Sakristei stammt vermutlich aus dem Mittelalter.

Ortsvereine und Gestalter des kulturellen dörflichen Lebens sind: Angelverein Freiwillige Feuerwehr Gemischter Chor Obst- und Gartenbauverein

Wirtschaft Im Ort war die von 1962 bis 2013 tätige Johannes Bau GmbH mit bis zu 200 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber.

Literatur Braidbach, in: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Bezirksamt Mellrichstadt, München 1921, Seite 22. Hermann Leicht, Schulgeschichtliche Aufzeichnungen Bastheim, Braidbach und Wechterswinkel 1930–1935, in: Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt 2022, S. 352–357.

Weblinks

Ortsteil-Seite auf der Gemeinde-Homepage

Einzelnachweise

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