Plénisette ist eine Gemeinde im französischen Département Jura in der Region Bourgogne-Franche-Comté.
Geographie Plénisette liegt auf , etwa elf Kilometer nordöstlich der Stadt Champagnole (Luftlinie). Das Bauerndorf erstreckt sich im Jura, auf der ausgedehnten Hochfläche, die nördlich an das Val de Mièges anschließt, am Rand der Forêt de la Joux.
Die Fläche des km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des französischen Juras. Fast das gesamte Gebiet wird von einer Hochfläche eingenommen, die durchschnittlich auf liegt. Sie weist nur sehr geringe Reliefunterschiede auf und ist von Wies- und Weideland, im nördlichen Teil hauptsächlich von Wald bedeckt. Das Hochplateau besitzt keine oberirdischen Fließgewässer, weil das Niederschlagswasser im verkarsteten Untergrund versickert. Südöstlich des Dorfes reicht der Gemeindeboden in die Talmulde eines Seitenbachs des Ruisseau du Gouffre de l’Houle. Nach Norden erstreckt sich das Gemeindeareal über das Hochplateau in das ausgedehnte Waldgebiet der Forêt de la Joux. Auf einer Kuppe wird mit die höchste Erhebung von Plénisette erreicht.
Nachbargemeinden von Plénisette sind Plénise im Norden und Osten, Mièges im Südosten sowie Onglières im Süden und Westen.
Geschichte Erstmals urkundlich erwähnt wird Plénisette im 14. Jahrhundert. Im Mittelalter gehörte das Dorf zur Herrschaft Nozeroy. Zusammen mit der Franche-Comté gelangte es mit dem Frieden von Nimwegen 1678 an Frankreich.
Bevölkerung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2005 2017Einwohner 34 29 24 21 23 30 35 25 Quellen: Cassini und INSEE
Mit Einwohnern (Stand ) gehört Plénisette zu den kleinsten Gemeinden des Départements Jura. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stets im Bereich von rund 50 Personen gelegen hatte, wurde besonders in der Mitte des Jahrhunderts ein Rückgang verzeichnet. Seit Beginn der 1970er Jahre verblieb die Einwohnerzahl auf konstantem Niveau.
Wirtschaft und Infrastruktur Plénisette war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft, insbesondere Viehzucht und Milchwirtschaft, sowie durch die Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute leben die Bewohner zur Hauptsache von der Tätigkeit im ersten Sektor. Außerhalb des primären Sektors gibt es keine Arbeitsplätze im Dorf. Einige Erwerbstätige sind auch Wegpendler, die in den umliegenden größeren Ortschaften ihrer Arbeit nachgehen.
Die Ortschaft ist verkehrstechnisch recht gut erschlossen. Sie liegt nahe der Hauptstraße D471, die von Champagnole nach Pontarlier führt. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit Mièges und Andelot-en-Montagne.
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Kategorie:Ort in Bourgogne-Franche-Comté Kategorie:Ersterwähnung im 14. Jahrhundert