mini|Dimitrie Cuclin (1885–1978) Dimitrie Cuclin (* in Galați; † 7. Februar 1978 in Bukarest) war ein rumänischer Komponist.
Leben und Wirken Cuclin studierte Komposition am Konservatorium von Bukarest bei Alfonso Castaldi sowie in Paris bei Charles-Marie Widor und Vincent d’Indy. auf UCMR (Union rumänischer Komponisten und Musikologen) Ab 1918 unterrichtete er selbst am Konservatorium Bukarest, von 1919 bis 1922 als Professor. Von 1922 bis 1930 wirkte er als Violindozent in New York City. 1930 kehrte er zurück nach Bukarest und lehrte am Konservatorium bis 1948 als Professor für Komposition, Harmonielehre und Kontrapunkt. Mit seinen philosophischen und musikästhetischen Schriften in der Tradition des Idealismus geriet er in Konflikt mit dem kommunistischen Regime und wurde 1950 bis 1952 zur Zwangsarbeit am Donau-Schwarzmeer-Kanal verurteilt.Biographie beim Institutul Cultural Roman (englisch)
Er komponierte sechs Opern, zwanzig Sinfonien (1910–1972), vokalsinfonische Werke, Orchester-, Chor-, Kammer-, Klavier-, Violinmusik und Lieder.Werkauswahl auf musicalics
Werke (Auswahl)
Soria, Madrigal-Oper, 1911 Ad majorem feminae gloriam, tragisches Schauspiel, 1915 Traian și Dochia, dramatisches Poem, 1921 Agamemnon, tragisches Schauspiel nach Aischylos, 1921 Bellérofon, musikalische Tragödie, 1925 Meleagridele, musikalische Tragödie, 1958 Tragedie în pădure, Ballett, 1962
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert) Kategorie:Komponist (Rumänien) Kategorie:Komponist (Oper) Kategorie:Komponist (Ballett) Kategorie:Rumäne Kategorie:Geboren 1885 Kategorie:Gestorben 1978 Kategorie:Mann