Stödten ist ein Ortsteil der Stadt Sömmerda im thüringischen Landkreis Sömmerda. Der Ort wurde 1994 zur Kreisstadt eingemeindet.
Lage Der Ortsteil Stödten befindet sich fünf Kilometer (Luftlinie) nordöstlich der Kernstadt Sömmerda. Die höchste Erhebung ist der Stödtner Hügel ().
Geschichte 1128 wurde der Ort urkundlich erstmals erwähnt.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 276.
Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Eckartsberga. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam er zu Preußen und wurde 1816 dem Landkreis Eckartsberga im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.
Sehenswürdigkeiten
mini|Evangelische Dorfkirche mini|Leubinger Hügel bei Stödten Das bekannteste Wahrzeichen des Ortes ist der Grabhügel von Leubingen – ein reich ausgestattetes Elitegrab der Bronzezeit und Bodendenkmal. Die Dorfkirche Unser lieben Frauen wurde der Mutter Jesu geweiht.
Einwohnerzahlen Entwicklung der Einwohnerzahl: 1900 – 169 1933 – 164 1939 – 159 2005 – 101 2010 – 102 2016 – 95 2020 – 89 2022 – 96
Söhne und Töchter des Ortsteils
Christian Otto von Helmolt (1658–1727), Obristleutnant und Kammerrat
Weblinks
Stödten auf der Website der Gemeinde Sömmerda
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Sömmerda Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sömmerda) Kategorie:Geographie (Sömmerda) Kategorie:Ort an der Unstrut Kategorie:Ersterwähnung 1128 Kategorie:Gemeindeauflösung 1961