mini|Sydney Youngblood beim Schleswig-Holstein-Tag in Neumünster 2008
Sydney Youngblood (* 2. Dezember 1960 in San Antonio, Texas, als Sydney Ford) ist ein in Deutschland lebender US-amerikanischer Soul-Sänger, der Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre Erfolge in den internationalen Hitparaden feiern konnte. Seine indigene Großmutter gab ihm als Kleinkind die Bezeichnung „Youngblood“, die er seitdem als Pseudonym verwendet.
Leben und Karriere Bereits im Alter von sechs Jahren gewann Sydney Ford in San Antonio einen Talentwettbewerb und begeisterte sich so früh für die Musik. Mit 20 Jahren kam der Künstler nach Mannheim in Deutschland, wo er seinen Wehrdienst bei der US Army ableistete und später auch blieb. Hier gründete er zusammen mit anderen Musikern eine R&B-Band, die im Rhein-Neckar-Raum Bekanntheit erlangte, so dass ihm Ende der 1980er Jahre ein Plattenvertrag als Solokünstler angeboten wurde.
Sein im Herbst 1989 erschienenes Debütalbum Feeling Free bescherte ihm den internationalen Durchbruch und die dazugehörende Reputation. Youngblood konnte 1989 mit den Single-Auskoppelungen If Only I Could und Sit and Wait weltweite Charterfolge feiern und mehrere Goldene Schallplatten gewinnen, kam aber in der Folgezeit nicht mehr an den Ruhm vergangener Zeiten heran, obwohl seine nachfolgenden Singles sich in den Charts platzieren konnten.
Nach über fünf Millionen verkauften Tonträgern ging Youngblood im Jahr 1997 in die Vereinigten Staaten zurück, da sein Bruder dort starb.
Im Januar 2018 war Youngblood Teilnehmer an der 12. Staffel der Reality-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!.
Im Herbst 2019 war er bei Das Supertalent zu sehen.
Youngblood hat eine Tochter.focus.de
Diskografie
Alben
Weitere Alben 1993: Just the Way It Is 1994: The Hat Won’t Fit 1994: Hooked on You: The Best Of (Kompilation) 2014: Black Magic 2018: Tonight
Singles
Weitere Singles 1988: Congratulations 1991: Wherever You Go 1993: No Big Deal 1999: Christmas Song 2008: Aerobic Disco (Di Fumetti feat. Sydney Youngblood) 2013: If Only I Could 2013 (BK Duke Remix) (feat. Bruce Niederfeld und Markus S. Aka Supermercato) 2013: Sit and Wait 2013 (mit Jesse Ritch) 2017: Remixes 2017 (inkl. So Good so Right, I’d Rather Go Blind, Sit and Wait, If Only I Could) 2018: Let The Music Play
Weblinks
Offizielle Internetpräsenz
Quellen
Kategorie:Soulsänger Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten) Kategorie:Teilnehmer an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Kategorie:Person (San Antonio) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1960 Kategorie:Mann