St. Ilgen ist eine Ortschaft bzw. Katastralgemeinde und ehemalige Gemeinde im Gerichtsbezirk Bruck an der Mur, politischer Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Steiermark. Bis 31. Dezember 2014 war St. Ilgen eine selbständige Gemeinde mit 275 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2014). Aufgrund der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist St. Ilgen seit 2015 gemeinsam mit der vordem ebenfalls selbständigen Gemeinde Etmißl in die Gemeinde Thörl eingemeindet.§ 3 Abs. 1 Z 7 des 31. Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014, , S. 2 (ris.bka.gv.at [PDF; 454 kB]).

Geografie mini|Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag St. Ilgen liegt nordwestlich von Kapfenberg und trägt den Namen seines Kirchenpatrons, des heiligen Ägidius. Im ehemaligen Gemeindegebiet befinden sich einige der bekanntesten Erhebungen der Hochschwabgruppe, so etwa deren Hauptgipfel und der markante Festlbeilstein.

Gliederung St. Ilgen besteht aus der einzigen Katastralgemeinde St. Ilgen und aus der einzigen Ortschaft Sankt Ilgen.

Politik Bürgermeisterin war bis 31. Dezember 2014 Margit Peßl (SPÖ).

Aufgrund der Gemeinderatswahlen 2010 setzte sich der Gemeinderat bis dahin aus sechs Mandataren der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) und drei Mandataren der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) zusammen.

Wappen

mini|Ehemaliges Gemeindeamt Sankt Ilgen Regionalpolitik St. Ilgen war Mitglied in der 2. Dezember 2009 gegründeten Regionext-Kleinregion Hochschwab Süd, In: News. Raumplanung Steiermark. und in der LEADER-Region Mariazellerland–Mürztal. In: netzwerk-land.at.

Anlässlich der Gemeindestrukturreform der Steiermark war die Gemeinde zur Fusion mit Etmißl und Thörl bereit. st-ilgen.at, abgerufen am 3. Mai 2013.. Liste Endversion A01, 2012. In: gemeindestrukturreform.steiermark.at.Karte Grafik, Teil 2. Nr. 42. In: In: kleinezeitung.at. 21. Jänner 2013. Stand der Karten 22. Jänner 2013. Thörl stand aber auch in Verhandlungen mit Bruck und Kapfenberg, eine Eingliederung in diese Städte wurde von der St.-Ilgner und Etmißler Lokalpolitik aber abgelehnt.Aktuelles für Gemeindebürger. In: Manfred's etmissl.at. Mein digitales Tagebuch – Blog von Manfred Peckary – Weblog, abgerufen am 15. Januar 2026. In Diskussion stand auch eine weitergehende Fusion mit Aflenz Kurort/Aflenz Land und vielleicht Turnau (6er-Lösung). In: oevp-aflenz.at, 14. November 2012 (keine einschl. Mementos).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Literatur Franz Jäger: Gemeindechronik St. Ilgen. 1. Auflage. Weishaupt, Gnas 2001, ISBN 3-7059-0134-6.

Weblinks

Hochschwabmuseum. In: der-bodenbauer.at

Einzelnachweise

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