mini|Die Pfarrkirche zum Hl. Sebastian in Söding Söding ist eine ehemalige Gemeinde mit 2193 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Excel-Datei, 72 kB; abgerufen am 3. Februar 2025) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Voitsberg in der Steiermark. Seit 2015 ist sie im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit der Gemeinde Sankt Johann-Köppling zusammengeschlossen. Die daraus entstandene neue Gemeinde führt den Namen Söding-Sankt Johann.Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 27. März 2014 über die Vereinigung der Gemeinde Sankt Johann-Köppling und der Gemeinde Söding, beide politischer Bezirk Voitsberg. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 11. April 2014. Nr. 142. , S. 1.

Söding liegt südwestlich von Graz.

Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasste folgende drei Katastralgemeinden bzw. gleichnamigen Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011): Großsöding (681) Kleinsöding (964) Pichling bei Mooskirchen (531)

Geschichte Das früheste Schriftzeugnis ist von 1103 und lautet „Sedinge“. Der Ortsname leitet sich ursprünglich vom männlichen, althochdeutschen Vornamen „Sedi“ ab. Dies, und die typisch bajuwarische Endung „-ing“, deuten auf eine Besiedelung bzw. Ortsgründung im Frühmittelalter (circa 8. bis 9. Jh.) durch Bajuwaren hin.Fritz Freiherr Lochner von Hüttenbach: Frühmittelalterliche Namen in der Steiermark. S. 159–162.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Filialkirche hl. Sebastian Schloss Söding Sportanlage Söding

Persönlichkeiten Ehrenbürger 1962: Josef Krainer Vater(1903–1971), Landeshauptmann der Steiermark 1948–1971Weststeirische Volkszeitung. 28. Juli 1962, S. 1f. 1986: Josef Krainer Sohn (1930–2016), Landeshauptmann der Steiermark 1980–1996

Historische Landkarten

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Söding-Sankt Johann Kategorie:Ehemalige Gemeinde in der Steiermark Kategorie:Weststeirisches Riedelland Kategorie:Gemeindeauflösung 2014