Koglhof ist eine ehemalige Gemeinde im oberen Feistritztal im Bezirk Weiz, Steiermark. Im Rahmen der steiermärkischen GemeindestrukturreformSteiermärkische Gemeindestrukturreform. ist sie seit 2015 mit den Nachbargemeinden Gschaid bei Birkfeld, Haslau bei Birkfeld, Birkfeld und Waisenegg zusammengeschlossen.Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 13. Juni 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Birkfeld und der Gemeinden Gschaid bei Birkfeld, Haslau bei Birkfeld, Koglhof und Waisenegg, alle politischer Bezirk Weiz. Steiermärkisches Landesgesetzblatt Nr. 62/2013, 20. Stück, , S. 332. Die neue Marktgemeinde führt den Namen „Birkfeld“ weiter.

Der Verwaltungssitz war im Ort Koglhof, wo sich auch die Pfarrkirche befindet. Koglhof liegt in der Ferienregion Almenland Sommeralm-Teichalm.

Gliederung Das Gemeindegebiet umfasste vier Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ): Aschau ( Ew.) Rabendorf ( Ew.) Rossegg ( Ew.) Sallegg ( Ew.)

Die Gemeinde bestand aus vier Katastralgemeinden (Fläche Stand ): Aschau () Rabendorf () Rossegg () Sallegg ()

Nachbargemeinden bis Ende 2014

Kultur und Sehenswürdigkeiten

mini|hochkant|Pfarrkirche Koglhof Schloss Frondsberg Katholische Pfarrkirche Koglhof Mariä Heimsuchung Filialkirche St. Georgen am Gasenbach

Verkehr Bahn: In Koglhof gibt es mit den Stationen Koglhof und Rossegg zwei Haltestellen der Feistritztalbahn, allerdings hält die in diesem Abschnitt nur mehr als Museumsbahn betriebene Bahnlinie planmäßig nur noch in der Station Koglhof, wo das historische Bahnhofsgebäude in ein Gasthaus umfunktioniert wurde. Zudem befindet sich in Koglhof eine in den letzten Jahren neu erbaute Sommerrodelbahn. Mit einem speziellen Gemeinschaftsticket kann eine Fahrt mit der Feistritztalbahn mit der Sommerrodelbahn verknüpft werden. Wanderwege: Auch finden sich im Gebiet von Koglhof einige Wanderwege, welche unter anderem zum Königskogel oder in den Rabenwald führen.

Politik Der Gemeinderat bestand zuletzt aus 15 Mitgliedern und setzte sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen: 13 ÖVP – stellte mit Rudolf Grabner den Bürgermeister, daneben auch Vizebürgermeister und den Gemeindekassier. 2 SPÖ

Wappen links|100px Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Jänner 1968. Blasonierung (Wappenbeschreibung): „In goldenem Schild über silbernem, geflutetem Schildfuß ein grüner Dreiberg, auf dem sich eine steinfarbene gequaderte Burg mit vier schwarzen Fenstern erhebt, deren rotes Dach von einem Dachreiter mit roter Zwiebelhaube gekrönt ist.“Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 18, 1968, S. 135 Das Wappenbild zeigt stilisiert die von der Feistritz umflossene Burg Frondsberg, das Wahrzeichen und wichtigste geschichtliche Baudenkmal innerhalb der Gemeinde, sowie die drei höchsten Erhebungen Lindkogel, Königskogel und Rabenwald.

Persönlichkeiten Ehrenbürger 1954: Josef Krainer (1903–1971), Landeshauptmann der Steiermark 1948–1971 1954: Josef Tieber, Bezirkshauptmann von Weiz 1948–1955 1956: Franz Clement (1880–1971), Pfarrer von Koglhof 1925–1965 1965: Carl Worischek 1971: Ludwig Mastalier 1976: Friedrich Niederl (1920–2012), Landeshauptmann der Steiermark 1971–1980 1982: Kurt Jungwirth (1929–2025), Landeshauptmann-Stellvertreter 1986: Johann Rudolf, Pfarrer von KoglhofVgl. Koglhof. Zu Geschichte und Kultur einer Landgemeinde. Koglhof 1988, S. 19

Literatur Koglhof. Zu Geschichte und Kultur einer Landgemeinde. Koglhof 1988

Weblinks

Frondsberg

Einzelnachweise

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