Die 1. Division, für die Dauer des mobilen Verhältnisses auch als 1. Infanterie-Division bezeichnet, war ein Großverband der Preußischen Armee.

Gliederung Die Division war Teil des I. Armee-Korps. Ihr unterstanden:

Friedensgliederung 1914 1. Infanterie-Brigade in Tilsit Grenadier-Regiment „Kronprinz“ (1. Ostpreußisches) Nr. 1 in Königsberg Infanterie-Regiment „von Boyen“ (5. Ostpreußisches) Nr. 41 in Tilsit und Memel (III. Bataillon) 2. Infanterie-Brigade in Königsberg Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm I.“ (2. Ostpreußisches) Nr. 3 in Königsberg Infanterie-Regiment „Herzog Karl von Mecklenburg-Strelitz“ (6. Ostpreußisches) Nr. 43 in Königsberg und Pillau (II. Bataillon) 1. Kavallerie-Brigade in Königsberg Kürassier-Regiment „Graf Wrangel“ (Ostpreußisches) Nr. 3 in Königsberg Dragoner-Regiment „Prinz Albrecht von Preußen“ (Litthauisches) Nr. 1 in Tilsit 1. Feldartillerie-Brigade in Königsberg 1. Ostpreußisches Feldartillerie-Regiment Nr. 16 in Königsberg 2. Ostpreußisches Feldartillerie-Regiment Nr. 52 in Königsberg

Kriegsgliederung bei Mobilmachung 1914 1. Infanterie-Brigade Grenadier-Regiment „Kronprinz“ (1. Ostpreußisches) Nr. 1 Infanterie-Regiment „von Boyen“ (5. Ostpreußisches) Nr. 41 2. Infanterie-Brigade Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm I.“ (2. Ostpreußisches) Nr. 3 Infanterie-Regiment „Herzog Karl von Mecklenburg-Strelitz“ (6. Ostpreußisches) Nr. 43 Ulanen-Regiment „Graf zu Dohna“ (Ostpreußisches) Nr. 8 1. Feldartillerie-Brigade 1. Ostpreußisches Feldartillerie-Regiment Nr. 16 2. Ostpreußisches Feldartillerie-Regiment Nr. 52 1. Kompanie/Pionier-Bataillon „Fürst Radziwill“ (Ostpreußisches) Nr. 1

Kriegsgliederung vom 8. März 1918 1. Infanterie-Brigade Grenadier-Regiment „Kronprinz“ (1. Ostpreußisches) Nr. 1 Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm I.“ (2. Ostpreußisches) Nr. 3 Infanterie-Regiment „Herzog Karl von Mecklenburg“ (6. Ostpreußisches) Nr. 43 Maschinen-Gewehr-Scharfschützen-Abteilung Nr. 31 3. Eskadron/Ulanen-Regiment „Graf zu Dohna“ (Ostpreußisches) Nr. 8 Artillerie-Kommandeur Nr. 1 1. Ostpreußisches Feldartillerie-Regiment Nr. 16 I. Bataillon/Niedersächsisches Fußartillerie-Regiment Nr. 10 Pionier-Bataillon Nr. 110 Divisions-Nachrichten-Kommandeur Nr. 1

Geschichte Der Großverband wurde ursprünglich im März 1816 als Truppen-Brigade in Königsberg gegründet und am 5. September 1818 zur 1. Division erweitert. Das Kommando stand bis zur Auflösung 1919 in Königsberg.

Gefechtskalender mini|Ein Soldat des IR43 und ein Fahnenträger des GR 1 mit gefangenen russischen Ulanen nach der Schlacht von Tannenberg 1914 13. August – Gefecht bei Bilderweitschen 15. August – Gefecht bei Kibarty 17. August – Gefecht bei Stallupönen 19. bis 20. August – Schlacht bei Schlacht bei Gumbinnen 23. bis 31. August – Schlacht bei Tannenberg 26. August – Heinrichsdorf, Seeben 27. August – Gefecht von Usdau 28. August – Soldau-Neidenburg 29. August – Neidenburg-Soldau 30. bis 31. August – Neidenburg-Willenberg 5. bis 15. September – Schlacht an den Masurischen Seen (Goldap-Angerburg) 7. bis 8. September – Gefecht bei Arys auf dem Truppenübungsplatz Arys, wo man noch im Mai geübt hatte. 24. September – Gefecht bei Kopciowo 25. bis 30. September – Gefechte an der Memel 1. Oktober bis 5. November – Stellungskampf bei Wizajny und am Hancza-See 6. bis 12. November – Kämpfe nördlich der Rominter Heide 13. bis 16. November – Schlacht an der Romintener Heide 25. bis 29. November – Schlacht um Łódź 30. November bis 17. Dezember – Schlacht bei Lowicz-Sanniki ab 18. Dezember – Schlacht bei Rawka-Bzura (östlich Bolimów) mini|Der Zwinin als Postkarte des Grenadier-Regiments „Kronprinz“ (1. Ostpreußisches) Nr. 1

1915 bis 8. Januar – Schlacht bei Rawka-Bzura (östlich Bolimów) 7. bis 25. Januar – Transport in die Karpatenukraine 25. bis 28. Januar – Gefecht bei Vezerszallas 29. bis 30. Januar – Gefecht am Verecke-Pass 31. Januar bis 2. Februar – Gefecht am Lysa-Pass 3. bis 4. Februar – Gefecht bei Orawa 5. Februar bis 9. April – Erstürmung des Zwinin 10. April bis 12. Mai – Gefecht bei Koziowa 24. April – Erstürmung des Ostry 12. bis 17. Mai – Verfolgung in den Karpathen 18. Mai bis 3. Juni – Schlacht bei Stryj 4. bis 9. Juni – Verfolgung in Galizien 10. bis 22. Juni – Schlacht bei Zydaczow 23. bis 27. Juni – Übergang über den Dnjestr 27. bis 29. Juni – Schlacht an der Gnila-Lipa 30. Juni bis 6. Juli – Verfolgung zwischen Gnila-Lipa und Zlota-Lipa 15. bis 18. Juli – Schlacht bei Maslomencze 19. bis 30. Juli – Schlacht bei Hrubieszow 31. Juli – Schlacht bei Strelcze 1. bis 3. August – Schlacht bei Cholm 11. bis 12. August – Schlacht an der Ucherka 13. bis 17. August – Schlacht bei Wlodawa 18. bis 24. August – Angriff auf Brest-Litowsk 25. bis 26. August – Einnahme von Brest-Litowsk 27. bis 28. August – Verfolgung auf Kobryn 31. August bis 1. September – Schlacht bei Horodec 4. bis 6. September – Schlacht bei Drohiczyn-Chomsk 8. bis 15. September – Verfolgung nach Pinsk 17. September bis 10. Oktober – Gefecht bei Pinsk und Logoschin 25. bis 26. September – Übergang über den Styr 28. September bis 1. Oktober – Schlacht am Kormin und an der Putilowka in den Pripjetsümpfen 5. Oktober bis 14. November – Gefechte am Styr 17. bis 18. Oktober – Russischer Einbruch im Styrbogen bei Czartorysk; das GR1 büßt fast 2/3 der Mannschaftsstärke ein, 3.GR fast 1/3 der Mannschaftsstärke 1. bis 12. November – Gefechte bei Lissowo-Budki-Nowosielki 13. November – Schlacht bei Czartorysk ab 15. November – Stellungskampf am Styr ab 31. Dezember – Gefecht bei Tschaplin

1916 bis 1. Februar – Stellungskampf am Styr bis 1. Januar – Gefecht bei Tschaplin 5. bis 8. März – Transport nach dem Westen mini|Das Schlachtfeld von Verdun 5. März bis 19. April – Reserve der OHL 20. April bis 17. Juli – Schlacht um Verdun 20. April bis 1. Juni – Kämpfe zwischen Vaux und Caillette-Wald 21. April bis 5. Mai – Kämpfe im Cailette-Wald 1. Juni – Erstürmung der Britenschlucht, Übergang über den Vaux-Sumpf, Erstürmung des Fumin 2. Juni – Erstürmung von Damloup 8. Juni – Erstürmung des Infanteriewerkes westlich Fort Vaux 31. Juli bis 11. August – Transport nach dem Osten in die Bukowina mini|Rumänische Infanterie 11. bis 31. August – Augustkämpfe bei Kirlibaba (Sarata) 11. bis 14. August – Kämpfe um Klein-Kitka und k.k. Gestüthof Luczina 12. August – Kämpfe am Capul 14. bis 16. August – Kämpfe auf der Bojernikowata 17. August – Erstürmung der Stara-Obczyna 18. August – Erstürmung des Măgura 22. August – Erstürmung der Stara-Wipczyna 1. bis 30. September – Septemberschlacht in den Karpathen 3. bis 8. September – Kämpfe um die Zupania, Kruhla-Kiczerka, Bojernikowata, Stara-Obczyna, Stara-Wipczyna, Magura 9. bis 11. September – Kämpfe am Omului und Magurita 11. bis 12. September – Kämpfe am Riepieti und Fantana-Stancului 21. bis 23. September – Kämpfe am Margurita, Fantanelele und Omului 27. September 1916 – Das Infanterie-Regiment „von Boyen“ (5. Ostpreußisches) Nr. 41 tritt in den Verband des 221. Infanterie-Division über 27. September 1917 – Truppenbesichtigung der Division durch den Kaiser ab 1. Oktober – Stellungskämpfe in den Waldkarpathen 14. bis 17. Oktober – Kämpfe bei Kirlibaba 28. November bis 6. Dezember – Kämpfe am Gura Rucada

1917 bis 24. Juli – Stellungskämpfe in den Waldkarpathen Im April 1917 soll es zu einer dreiwöchigen Verbrüderung mit der russischen Armee gekommen sein.Histories of Two Hundred and Fifty One Divisions of the German Army Which Participated in the War. 1914–18. USA 1920 Anfang Juli 1917 war die Division im Raum Kirlibaba – Dorna Watra in Stellung gegangen. 27. Juli 1917 Verfolgung der zurückweichenden russischen Truppen entlang des Sereth. 25. Juli bis 10. August – Rückeroberung der Bukowina 11. August bis 21. November – Stellungskämpfe an der Ostgrenze der Bukowina 28. November bis 5. Dezember – Transport nach dem Westen Anfang Dezember wurde die Division in der Nähe von Czernowitz per Bahn über Kolomyja, Stanislau, Lemberg, Tarnau, Oppeln, Breslau, Dresden, Leipzig, Halle, Kassel, Koblenz, Trier nach Lothringen (südlich von Étain) gesandt, um dort das 13. Reserve-Division zu entlasten. Es stand vom 27. Dezember bis 23. Januar im Bereich von Moulainville. 29. November bis 29. Dezember – Reserve der OHL ab 29. Dezember – Stellungskämpfe vor Verdun

1918 bis 1. März – Stellungskämpfe vor Verdun 2. bis 20. März – Kämpfe in der Siegfriedstellung und Vorbereitungszeit für die „Große Schlacht in Frankreich“ 21. März bis 6. April – Große Schlacht in Frankreich 21. bis 22. März – Der Durchbruch zwischen Gouzeaucourt und Vermand 23. bis 26. März – Verfolgungskämpfe im Sommegebiet 25. März – Sturm auf die Höhen bei Cléry 27. März – Sommeübergang bei Chipilly und Handstreich bei Warfusée-Abancourt 28. März bis 5. April – Durchbruch durch die Stellung bei Hamel, östlich Amiens 7. April bis 3. Mai – Kämpfe an der Ancre, Somme und Avre 24. bis 26. April – Schlacht bei Villers-Bretonneux, an Luce und Avre 8. Mai bis 11. Juli – Reserve der Oberste Heeresleitung 15. bis 17. Juli – Angriffsschlacht an der Marne und in der Champagne 18. bis 25. Juli – Abwehrschlacht zwischen Soissons und Reims 26. Juli bis 2. August – Die bewegliche Abwehrschlacht zwischen Marne und Vesle 8. bis 16. September – Kämpfe vor und in der Siegfriedstellung 26. September bis 9. Oktober – Stellungskämpfe bei Reims 10. bis 12. Oktober – Kämpfe vor der Hunding- und Brunhild-Front 13. bis 24. Oktober – Stellungskämpfe an der Aisne 25. bis 29. Oktober – Abwehrschlacht in der Hundingstellung 5. bis 11. November – Rückzugskämpfe vor der Antwerpen-Maas-Stellung 12. November bis 5. Dezember – Räumung des besetzten Gebietes und Marsch in die Heimat

Kommandeure