mini|Iosif Ivanovici Iosif Ivanovici (* 28. Januar 1845 in Timișoara; † oder – Katalogeintrag bei der Library of Congress in Bukarest; auch Ion Ivanovici oder Josef Ivanovics) war ein rumänischer Komponist.

Leben Ivanovici wirkte auch in Galați und Bukarest als Militärkapellmeister und wurde zum Generalinspektor der rumänischen Militärkapellen ernannt.

Er schrieb 350 Tänze und Märsche, aber nur sein Konzertwalzer Donauwellen (Originaltitel: Valurile Dunării) erreichte bis heute große Popularität. Ivanovici hatte ihn 1880 der jungen Sarah Fried aus Lugoj gewidmet. Auf dem Umschlag dieser Komposition notierte er in deutscher Sprache: „Donau Wellen Walzer von Josef Ivanovics, gewidmet und geschrieben für Fräulein Sarah Fried.“Franz Metz: Zur Musikgeschichte der Banater jüdischen Gemeinden. Edition-Musik-Suedost.de Der 1880 in Bukarest erschienene Erstdruck war dann Emma Gebauer gewidmet, der Ehefrau des Musikverlegers Constantin Gebauer. 1889 wurde der Walzer in einer Orchestrierung von Emile Waldteufel bei der Weltausstellung in Paris aufgeführt, und eroberte die Zuhörer im Sturm.

Der Walzer Donauwellen wurde mehrfach als Filmmusik adaptiert: Dishonored (dt.: Entehrt) (USA 1931, Regie: Josef von Sternberg) Valurile Dunării (Rumänien 1959, Regie: Liviu Ciulei) Father and Daughter (Niederlande/Belgien/Großbritannien 2000, Regie: Michael Dudok de Wit) Sein Großenkel ist der rumänische Konzertpianist Andrei Ivanovitch.

Werke

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Einzelnachweise

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