Hötzum ist ein Dorf im Landkreis Wolfenbüttel (Niedersachsen) und Ortsteil der Gemeinde Sickte.
Geografie Beginnend im Nordwesten, grenzen im Uhrzeigersinn an Hötzum die kreisfreie Stadt Braunschweig, Cremlingen, Sickte, Veltheim (Ohe), Erkerode, Evessen, Dettum und die Kreisstadt Wolfenbüttel.
Zur Gemeindegliederung siehe auch Sickte.
Geschichte Hötzum nannte man im Jahr 1031 Hunesheim, 1251 Hotselem, 1340 Hotzelern und 1344 Hötzelen. Hötzum war ein Pfarrdorf mit Kirche, Pfarre und Pfarrwitwenhof. 1405 war der Komtur zu Süpplingenburg Patron der Pfarre. Im 18. Jahrhundert hatte Hötzum vier Ackerhöfe, einen Schäferhof, sechs Halbspännerhöfe, sechs Kothöfe und acht Brinksitzerstellen. Da die Gegend früher waldreicher als heute war, besaß der Ort 394 Morgen und 103 Ruten Holz.Jürgen Hodemacher: Der Landkreis Wolfenbüttel, seine Städte und Dörfer. Elm Verlag, Cremlingen 1986, ISBN 3-9800219-4-7, S. 208.
Am 1. März 1974 wurde Hötzum in die neue Gemeinde Sickte eingegliedert. Heute leben in dem Ort zahlreiche Pendler nach Wolfenbüttel und Braunschweig.
Wappen
Verkehr Hötzum ist mit den Haltestellen Hötzum Kirche und Hötzum Brunnenstraße an den regionalen Busverkehr angebunden.
Zudem existiert ein historischer Bahnhof, der vollständig erhalten ist und heute als Wohngebäude genutzt wird. Die Schienenanlagen wurden entfernt, jedoch sind der ehemalige Lokschuppen, Brücken und speziell das Gleisbett im nahe gelegenen Forst Lagholz noch teilweise vorhanden.
Sonstiges In Hötzum existiert der Hötzumer Sportverein, gegründet 1972. Des Weiteren verfügt der Ort über eine Freiwillige Feuerwehr.
Siehe auch Braunschweig-Schöninger Eisenbahn
Einzelnachweise
Weblinks
Hötzum auf der Internetpräsenz der Samtgemeinde Sickte
Kategorie:Ort im Landkreis Wolfenbüttel Kategorie:Sickte Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wolfenbüttel) Kategorie:Gemeindeauflösung 1974