mini|Verleihung des Heinrich-Böll-Preises 2015 an Herta Müller durch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker alternativtext=Verleihung 2017 an Ilija Trojanow|miniatur|Verleihung 2017 an Ilija Trojanow mini|Verleihung des Heinrich-Böll-Preises 2023 an Kathrin Röggla durch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker Der Heinrich-Böll-Preis ist ein Literaturpreis, der von der Stadt Köln im Gedenken an den Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll, einen Ehrenbürger der Stadt seit 1982, verliehen wird. Die Auszeichnung, die jeweils ein literarisches Lebenswerk ehrt, wurde ab 1980 zunächst als städtischer Literaturpreis jährlich verliehen. Seit 1985 trägt die Auszeichnung den Namen Heinrich-Böll-Preis. Der Preis war mit 35.000 Mark dotiert. Seit 1993 wird der Heinrich-Böll-Preis alle zwei Jahre verliehen. Nachdem der Preis einige Zeit lang mit 20.000 Euro dotiert war, beträgt die Preissumme aktuell (Stand 2025) 30.000 Euro., deutschlandfunk.de, erschienen und abgerufen am 7. November 2019.
Jury Die Jury besteht aus dem Oberbürgermeister der Stadt Köln oder seinem Vertreter als Vorsitzendem je einem Vertreter der im Ausschuss für Kunst und Kultur/Museumsneubauten stimmberechtigten Fraktionen dem Kulturdezernenten der Stadt Köln dem Direktor der Stadtbibliothek einem der Direktoren des Instituts für deutsche Sprache und Literatur an der Universität zu Köln zwei Autoren einem Literaturkritiker
Der Oberbürgermeister, der Kulturdezernent und der Direktor der Stadtbibliothek sind geborene Mitglieder. Die übrigen Mitglieder der Jury werden vom Ausschuss für Kunst und Kultur/Museumsneubauten für die Dauer einer Wahlperiode benannt.
Preisträger
Weblinks Heinrich-Böll-Preis für Literatur der Stadt Köln
Einzelnachweise
Kategorie:Literaturpreis (Nordrhein-Westfalen) Kategorie:Heinrich Böll als Namensgeber Kategorie:Erstverleihung 1980 Kategorie:Auszeichnung (Köln)