Der Bertolt-Brecht-Preis wurde von der Stadt Augsburg, der Heimatstadt von Bertolt Brecht, seit 1995 alle drei Jahre verliehen (2006 wurde die Verleihung aus Anlass des 50. Todestages Brechts ein Jahr vorgezogen). Seit 2018 erfolgt die Vergabe in einem Zwei-Jahres-Rhythmus. Der Preis gehört mit 15.000 Euro (Stand 2026) zu den höher dotierten Literaturpreisen in Deutschland.

Der Preis wird an Persönlichkeiten vergeben, „die sich durch die kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart in ihrem literarischen Schaffen ausgezeichnet haben“.

Preisträger 1995: Franz Xaver Kroetz 1998: Robert Gernhardt 2001: Urs Widmer 2004: Christoph Ransmayr 2006: Dea Loher 2010: Albert Ostermaier 2013: Ingo Schulze 2016: Silke ScheuermannMichael Braun: Hüterin der Verwandlung. Laudatio auf Silke Scheuermann zum Bertolt-Brecht-Preis. In: Sinn und Form 4/2016, S. 562–564. 2018: Nino Haratischwili 2020: Sibylle Berg 2023: Lutz Seiler 2026: Emine Sevgi Özdamar

Weblinks Bertolt-Brecht-Preis auf augsburg.de

Einzelnachweise

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