Franz Gustav Albert Bonnet (* 12. Oktober 1893 in BerlinGeburtsregister Standesamt Berlin 4b, Nr. 2603/1893; † 28. September 1972) war ein deutscher Schauspieler.
Leben Nach einer Schlosserlehre absolvierte Franz Bonnet von 1922 bis 1924 seine Schauspielausbildung bei Ferdinand Gregori in Berlin, wo er ab 1924 als Schauspieler debütierte. Nach den Deutschen Bühnenjahrbüchern agierte Bonnet 1937 bis 1939 nachweislich als eingesetzter Gastdarsteller am I. Kurmärkischen Landestheater in Luckenwalde, einem neu gegründeten festen Ensemble mit vielen Gastspielorten in Brandenburg. Über Engagements an der Volksbühne Berlin folgte von 1940 bis 1956 eine Bühnentätigkeit in Schwerin, ehe er über andere Bühnen ab 1962 zum Deutschen Theater nach Berlin kam.
Daneben Filmtätigkeit ab den 1930er Jahren in zumeist kleineren Filmrollen. Später auch Filmangebote der DEFA, wo er aber auch zumeist in Nebenrollen zu sehen war.
Aus seiner 1922Heiratsregister Standesamt Berlin-Tegel, Nr. 78/1922 geschlossenen ersten Ehe mit Johanna Schneider (1899–1968) stammt sein Sohn Horst Bonnet, später ein Regisseur für Musiktheaterstücke.
Filmografie (Auswahl) 1953: Jacke wie Hose 1957: Mutter Courage und ihre Kinder (Theateraufzeichnung) 1960: Das Zaubermännchen 1960: Fernsehpitaval: Der Fall René Levacher alias… (Fernsehreihe) 1965: Solange Leben in mir ist 1966: Die Söhne der großen Bärin 1968: Heroin 1969: Wie heiratet man einen König? 1970: Unterwegs zu Lenin 1972: Trotz alledem!
Theater 1965: Jewgeni Schwarz: Der Drache (Meister der Instrumentenbauerzunft) – Regie: Benno Besson (Deutsches Theater Berlin) 1967: Horst Salomon: Ein Lorbaß – Regie: Benno Besson (Deutsches Theater Berlin)
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Einzelnachweise
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