mini|Pfarrkirche St. Andrä im Sausal mini|Schloss Harrachegg mini|hochkant=0.7|Ortskapelle Neudorf

Sankt Andrä-Höch ist eine Weinbau-Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Süd-Westen der Steiermark im Bezirk Leibnitz in Österreich.

Geografie Sankt Andrä-Höch liegt ca. 35 km südlich von Graz und ca. 15 km westlich der Bezirkshauptstadt Leibnitz in der Region Sausaler Weinstraße. Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 2061 Hektar von 318 m Seehöhe bis auf den 671 m hohen Demmerkogel.

Gemeindegliederung Mit 1. Jänner 1969 wurden die zuvor selbständigen Gemeinden Brünngraben, Höch und Neudorf im Sausal mit Sankt Andrä im Sausal zur neuen Gemeinde Sankt Andrä-Höch vereinigt.

Die Gemeinde setzt sich seither aus folgenden acht Katastralgemeinden zusammen (Fläche Stand ): Brünngraben () Fantsch () Höch () Neudorf im Sausal () Reith () Rettenberg () Sausal-Kerschegg () St. Andrä im Sausal ()

Ortschaften sind (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):

Brünngraben () Fantsch () Höch () Neudorf im Sausal () Reith () Rettenberg () Sankt Andrä im Sausal () Sausal ()

Nachbargemeinden

Geschichte 970 schenkte Kaiser Otto I. den Wald Sausal (Forestum susil) dem Erzbischof Friedrich von Salzburg.

977 wurden die süßen Täler (dulces valles) erstmals erwähnt, Süßentäler ist der mittelalterliche Name für das westliche Sausalhügelland, das in etwa dem heutigen Gemeindegebiet von St. Andrä-Höch entspricht.

1168 erwarb Pfarrer Konrad von St. Florian im Tauschweg vom Erzbischof Adalbert von Salzburg die Landschaft Süßentäler.

Die über sechs Jahrhunderte andauernde Zugehörigkeit des Sausal zum weststeirischen Besitztum des Salzburger Erzbistums hat also diesem Bergland einen grundlegenden Wandel seines ursprünglichen Landschaftsbildes gebracht. Diese Epoche ist mit dem 16. Jahrhundert zu Ende gegangen. 1595 schenkte Erzbischof Wolf Dietrich seine Herrschaft Leibnitz dem Seckauer Bischof Martin Brenner. Damit ist das Bistum Seckau auch zum Grundherrn des östlichen Teiles des Sausals geworden und es dann auch geblieben.

Bevölkerungsentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St. Andrä im Sausal Sausaler Wein- und Kulturkeller im Schloss Harrachegg weltgrößter Klapotetz Aussichtswarte auf dem Demmerkogel Schmetterlingswiese der Österreichischen Naturschutzjugend am Demmerkogel Wein- und Wildlehrpfad sowie Hubertusgrotte zahlreiche ausgewiesene Wanderwege liebevoll gepflegte Kapellen und Wegkreuze Weinhügel, Kellerstöckl und Winzerbetriebe Fischteiche und Reitmöglichkeiten, wobei vor allem der Trifthanslteich für seine kapitalen Welse und Karpfen weit über die Grenzen bekannt ist

Vereine In der Gemeinde sind folgende Vereine tätig:

Wirtschaft und Infrastruktur mini|Pfarrhof St. Andrä im Sausal Weinbau und Tourismus sind die wichtigsten wirtschaftlichen Grundlagen der Gemeinde.

Tourismus Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Großklein, Heimschuh, Kitzeck im Sausal, Gleinstätten, St. Johann im Saggautal, St. Nikolai im Sausal und Tillmitsch den Tourismusverband „Sulmtal Sausal – Südsteirisches Weinland“. Dessen Sitz ist Kitzeck im Sausal.Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 323. S. 630–631.

Bildung Kindergarten in Höch Volksschule in St. Andrä-Höch

Politik

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern. Nach dem Ergebnis der Gemeinderatswahl 2025 setzt sich dieser wie folgt zusammen: 11 Mandate ÖVP und 4 Mandate FPÖ.

+ Die letzten Gemeinderatswahlen brachten folgende Ergebnisse: Partei2025 2020 2015 2010 2005 2000Sti. %M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. ÖVP8217511 586 61 10 576 48 8 681 60 10 689 62 10 614 56 9 SPÖnicht kandidiert 97 10 1 169 14 2 281 25 4 328 29 4 387 35 5 FPÖ279254 69 7 1 164 14 2 117 10 1 97 9 1 97 9 1 Team St. Andrä-Höchnicht kandidiert 202 21 3 285 24 3 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert Liste Faulandnicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert 65 6 0 nicht kandidiert nicht kandidiert Wahlberechtigte1.490 1.501 1.522 1.503 1.476 1.407 Wahlbeteiligung75 % 64 % 79 % 77 % 77 % 79 %

Bürgermeister

1999–2024 Rudolf Stiendl (ÖVP) seit 2024 Gerald Aldrian (ÖVP)

Wappen Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. August 1994.

Wappenbeschreibung: „In Grün ein mit rotem Faden innen bordiertes silbernes Andreaskreuz, aus den Schildrändern in die Felder silbern je eine belaubte Weintraube wachsend.“Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 47, 1997, S. 39 (PDF; 2,4 MB)

Persönlichkeiten Ehrenbürger Friedrich Treschmitzer († 2019), Bürgermeister von St. Andrä-Höch 1969–1984 Söhne und Töchter der Gemeinde Josef Edler (* 1941), Politiker (SPÖ) Rudolf Karl Höfer (* 1951), römisch-katholischer Kirchenhistoriker

Weblinks

www.st-andrae-hoech.at

Einzelnachweise

Kategorie:Weinbaugemeinde in der Steiermark Kategorie:Weststeirisches Riedelland Kategorie:Sausal (Region) Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Sulm (Mur)