Julie Bräuning (* 7. Oktober 1977 in Basel) ist eine Schweizer Schauspielerin, Sprecherin und Autorin von Radiostücken.
Leben und Karriere Julie Bräuning absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Theaterhochschule Zürich.Julie Bräuning. Vita, in: Programmheft Nr. 110: Soll ich jetzt vielleicht weinen?, Düsseldorfer Schauspielhaus, Spielzeit 2010/11.
Von 2000 bis 2005 war sie Ensemblemitglied des Bochumer Schauspielhauses. Sie spielte dort unter anderem in den Stücken: Helges Leben, Bluthochzeit,Hildegard Wenner: Federico Garcìa Lorcas „Bluthochzeit“. Aufführungskritik. Deutschlandfunk vom 6. März 2004, abgerufen am 7. Dezember 2023 Weit von hier, Das Käthchen von Heilbronn und Romeo und Julia mit. 2003 trat sie in Bochum in der Uraufführung von Helge Schneiders Musical Mendy – das Wusical in der Titelrolle der Wendy auf.Andreas Rossmann: Das Pferd singt den Blues, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18. April 2003, abgerufen am 7. Dezember 2023 Als Wendy gastierte sie 2004 auch an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin.VOLKSBÜHNE AM ROSA-LUXEMBURG-PLATZ "Mendy - Das Wusical" von Helge Schneider und Andrea Schumacher, in: Berliner Zeitung vom 25. Juni 2004, abgerufen am 7. Dezember 2023Detlef Kuhlbrodt: Die alte Stute reitet noch, in: taz vom 9. Juli 2004, abgerufen am 7. Dezember 2023
2005 wurde Julie Bräuning als „beste Nachwuchsschauspielerin“ in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.Bochum ist das beste Theater in NRW, in: Welt am Sonntag vom 28. August 2005, abgerufen am 7. Dezember 2023
Ab 2005 war Julie Bräuning in mehreren Stücken als Gast am Schauspielhaus Zürich zu sehen. Seit 2005 arbeitet sie als freie Schauspielerin und gastierte u. a. 2006 am Thalia Theater in Hamburg (in Kooperation mit dem „Young Directors Projekt“ der Salzburger Festspiele) als Hero in David Böschs Shakespeare-Inszenierung Viel Lärm um nichts.Monika Nellissen: Zauberhafter Shakespeare-Zirkus im Zelt, in: WELT vom 19. Juni 2006, abgerufen am 7. Dezember 2023VIEL LÄRM UM NICHTS (MUCH ADO ABOUT NOTHING). Besetzung. Offizielle Internetpräsenz der Salzburger Festspiele. Abgerufen am 7. Dezember 2023 Ferner arbeitete sie 2007 am Düsseldorfer Schauspielhaus."Libussa" von Franz Grillparzer im Düsseldorfer Schauspielhaus, abgerufen am 7. Dezember 2023 In der Spielzeit 2007/08 trat sie am Deutschen Theater in Berlin in der deutschsprachigen Erstaufführung von Dennis Kellys Theaterstück After the End auf. 2009 gastierte sie am Luzerner Theater in der Schweizer Premiere von Juli Zehs «Corpus Delicti».Pablo Haller: The story is old, I know – but it goes on!. Aufführungskritik, abgerufen am 7. Dezember 2023
Sie wirkte auch in Film- und Fernsehproduktionen mit, realisierte eigene Projekte am Theater und für den Rundfunk und übernahm die dramaturgische Begleitung von Jugendtheater- und Schulprojekten. 2015 erhielt sie ein Hörspielstipendium der Filmstiftung NRW.Julie Bräuning. Vita Deutschlandfunk Kultur, abgerufen am 7. Dezember 2023
Bräuning, die mittlerweile als Dozentin im Bereich „Weiterbildung“ an der Schule für Gestaltung Basel arbeitet, lebt mit ihrem Ehemann, dem Schauspieler Urs Peter Halter, in Basel.Andrea Popp: Ein Morgentraining, besser als Pilates oder Fitness, in: TagesWoche vom 19. August 2018, abgerufen am 7. Dezember 2023 Organigramm der Schule für Gestaltung Basel. Abgerufen am 7. Dezember 2023INTERAGIEREN UND KOMMUNIKATION ERLEBEN. Interagieren.ch, abgerufen am 7. Dezember 2023
Radio 2011–2013: Nachrichtensprecherin für Deutschlandradio Wissen 2012: „Hebammen und Haftpflicht“ Domradio Köln (erster eigener Radiobeitrag) 2015/2016: „Analoge Meditationen“, Serie aus Ministücken, Deutschlandradio Kultur, gefördert mit einem Hörspielstipendium der Filmstiftung NRWDeutschlandfunk Kultur: Den Stecker ziehen – Analoge Meditationen 2015/2016: „Herzrasen, wie wir suchen, wenn wir die Liebe suchen“ (gemeinsam mit Bianca Künzel), Deutschlandradio Kultur gefördert mit einem Hörspielstipendium der Filmstiftung NRWDeutschlandfunk Kultur: Herzrasen
Eigene Arbeiten 2011: „Soll ich jetzt vielleicht weinen?“ eine theatralische Recherche zum Thema Arbeit mit Düsseldorfer Bürgern, Düsseldorfer Schauspielhaus, Idee, Konzept und Regie: Julie Bräuning und Urs Peter HalterWZ Online: Gisela Novak: Mit 80 Jahren Durchbruch geschafftduesseldorf.de: 2015: „Herzrasen“, ein Bürgerprojekt über den Klang der Liebe, Junges Schauspielhaus Düsseldorf, Stückentwicklung (Regie: Bianca Künzel)RP Online: Herzliche Grüße an Amorduesseldorf.de: 2015: „Analoge Meditationen“ – eine akustische Intervention von Julie Bräuning (Text / Konzept), mit Mario Marchisella (Musik) im Rahmen der Einzelausstellung Wir tun einfach, als ob wir nicht da sind von Marianne Halter (Zürich) Das Esszimmer, Bonn
Theater 2000–2005: Schauspielhaus Bochum, Arbeiten u. a. mit Helge Schneider, Niklaus Helbling, Jürgen Kruse, David Bösch, Stephan Rottkamp, Jürgen Giesing 2005: Schauspielhaus Zürich, Lucie De Beaune (Regie: Igor Bauersima), Romeo und Julia (Regie: David Bösch) 2006: Thalia Theater Hamburg, Viel Lärm um Nichts (Regie: David Bösch) 2007: Düsseldorfer Schauspielhaus, Libussa (Regie: Konstanze Lauterbach) 2007: Deutsches Theater Berlin, Box, After the End (Regie: Christoph Mehler) 2008: Schauspielhaus Zürich, Die Ratte (Regie: Roland Schimmelpfennig) 2009: Theater Luzern, Corpus Delicti (Regie: Samir) 2013: Schauspielhaus Zürich, Die Gottesanbeterin (Regie: Jörg Schwahlen)
Filmografie (Auswahl) 2003: Mendy – das Wusical 2004: Jazzclub – Der frühe Vogel fängt den Wurm 2006: Klimt 2006: Die Österreichische Methode 2006: Akteur (Kurzfilm) 2007: Liebe und Wahn (Fernsehfilm) 2007: Auf der Strecke (Kurzfilm) 2008: Notruf Hafenkante – Auf schmalem Grat (Fernsehserie, eine Folge) 2008: Tatort – Brandmal (Fernsehreihe) 2009: Tag und Nacht (Fernsehserie, zwei Folgen) 2009: Drehpunkt (Kurzfilm) 2010: Der grosse Kater 2010: Bis es wieder dunkel wird (Kurzfilm) 2011: SOKO Köln – Der Todespfeil (Fernsehserie, eine Folge)
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