Landringhausen () ist ein nördlicher Ortsteil der Stadt Barsinghausen am Rande der Region Hannover in Niedersachsen.

Geschichte Am 1. März 1974 erfolgte im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen die Eingliederung in die Stadt Barsinghausen, die heute über 18 Ortsteile verfügt.

Politik Stadtrat und Bürgermeister Landringhausen wird auf kommunaler Ebene von dem Rat der Stadt Barsinghausen vertreten.

Wappen Der Entwurf des Wappens von Landringhausen stammt von dem in Gadenstedt geborenen und später in Hannover lebenden Heraldiker und Grafiker Alfred Brecht, der schon die Wappen von Aligse, Bantorf, Barrigsen und vielen anderen Ortschaften im Landkreis Hannover entworfen hat. Die Genehmigung des Wappens wurde am 7. Dezember 1965 durch den Regierungspräsidenten in Hannover erteilt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten Bauwerke Nahe dem Ort in Richtung Groß Munzel lag die Isenburg, die etwa im 10. bis 11. Jahrhundert entstanden ist, von der jedoch kaum noch etwas erkennbar ist. Die etwa um 800 erstmals entstandene Wassermühle „Kokemühle“ liegt östlich des Ortes in Richtung des Nachbarortes Barrigsen. Das heutige Mühlengebäude wurde um 1780 errichtet. Die Severinskirche in Landringhausen findet 1229 erste urkundliche Erwähnung. Bauteile des ursprünglichen Bauwerks aus dem 12. und 13. Jahrhundert sind noch heute im Turm enthalten.St. Severin Kirche und Gemeindehaus Landringhausen. Auf: barsinghausen.de, abgerufen am 9. Oktober 2017.

Baudenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur In Landringhausen gibt es einen Kindergarten. Die Grundschule kann von den Kindern im Nachbarort Groß Munzel besucht werden.

Persönlichkeiten Andreas Wilhelm Hagemann (1745–1824), Theologe Wilhelm Eichhorn (1805–1877), Kaufmann, Eichhorn-Kaffee Hendrik Weydandt (* 1995), Fußballspieler

Weblinks

Landringhausen auf der offiziellen Website der Stadt Barsinghausen Landringhausen. In: Fotoprojekt mit Fotos aus den Ortsteilen der Stadt Barsinghausen

Einzelnachweise

Kategorie:Ortsteil von Barsinghausen Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Region Hannover) Kategorie:Gemeindeauflösung 1974