Schepsi, „Der Herrliche“, wurde in Hermopolis als lokaler Sonnengott verehrt. Zugleich galt er als Vater der dortigen Urwesen – der Achtheit. Er ist seit der 18. Dynastie belegt. Die Darstellung ist falkenköpfigRichard Lepsius: Denkmäler aus Ägypten und Äthiopien. Band III, hrsg. von Eduard Naville und Ludwig Borchardt, bearbeitet von Kurt Sethe. Leipzig 1897–1904. Nachdruck: Verlagsgruppe Zeller, Osnabrück 1970, S. 188f. oder als menschliche Gestalt mit der Sonnenscheibe auf dem Haupt.Richard Lepsius: Denkmäler aus Ägypten und Äthiopien. Band III, Osnabrück 1970, S. 119g, 191k. Möglicherweise war er ursprünglich auch ein Bestandteil der Achtheit, das später als Gott der Sonne aus ihr ausgegliedert wurde.

Siehe auch Liste ägyptischer Götter

Literatur Hans Bonnet: Schepsi. In: Lexikon der ägyptischen Religionsgeschichte. Nikol, Hamburg 2000, ISBN 3-937872-08-6, S. 679. Kurt Sethe: Amun und die acht Urgötter von Hermopolis: Eine Untersuchung über Ursprung u. Wesen d. ägypt. Götterkönigs (= Abhandlungen der Preussischen Akademie der Wissenschaften: Philosophisch-historische Klasse. [APAW] Jahrgang 1929, Nr. 4). Akademie der Wissenschaften / De Gruyter, beide Berlin 1929, § 97.

Einzelnachweise

Kategorie:Ägyptische Gottheit Kategorie:Sonnengottheit Kategorie:Männliche Gottheit