Stephan Meyer-Kohlhoff (* 1962 in Bremen) ist ein deutscher Schauspieler und Videoproduzent.
Leben und Werk Er wuchs in Hofheim am Taunus auf, wo er auch sein Abitur machte. Meyer-Kohlhoff besuchte die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Neben seiner Karriere als Schauspieler gründete er eine Firma für Videoproduktionen.Hallo und guten Tag meyer-kohlhoff.de. Abgerufen am 16. Dezember 2024.
Tätigkeit als Schauspieler 1986: Schuld und Sühne von Dostojewski (als Nikolka), Berliner Schaubühne, Regie Andrzej Wajda 1988: Leben des Galilei (als Ludovico), Wuppertaler Bühnen, Regie Holk Freytag 1989: Dantons Tod Thalia-Theater, Regie Ruth Berghaus 1990: Der Elefantenmensch (als Dr. Treves), magazin-Theater Berlin, Regie Ulrich Simontowitz 1991: Die Daheimbs von René Pollesch im Frankfurter Mouson-Turm 1991: Liebe Jelewna Sergejewna (als Volodja), magazin-Theater, Berlin 1991: Schule der Frauen (als Horace), Tournee 2002: Einer flog übers Kuckucksnest, (als Rucly), Regie Wolfgang Hoffmann, Tournee 2004: Ladies Night in Stadttheater Bremerhaven, Regie Wolfgang Hoffmann 2009: Die Kanzlerin kommt (als Bürgermeister Schönlebe), Kulturkate Lübtheen, Regie Volkert Matzen
Rollen in Filmen/Serien Meyer-Kohlhoff bekam 1987 seine erste größere Fernsehrolle in dem dreiteiligen englischen Fernsehfilm „The Contract“, in dem er einen jungen Diplomaten spielte, der in den Westen entführt wurde, um seinen Vater zu erpressen. 1989 spielte er in dem ersten deutschen TV-Spielfilm über AIDS „Unsichtbare Mauern“ mit.
Für die Rolle des Prinzen in der Verfilmung von Aschenputtel unter der Regie von Karin Brandauer lernte er reiten. Gedreht wurde in Berlin und der damaligen Tschechoslowakei. Dann folgte das RTL-Abenteuer Schloß Pompon Rouge. In den Anfangsjahren von Gute Zeiten, schlechte Zeiten spielte er über vier Monate den (ersten) Martin Wiebe, einen Tischler mit Schulden und Schuldgefühlen. 1997 folgte sein erster Tatort, der zunächst als eine Folge der „Kommissarin“ in Hamburg gedreht wurde.
Bei „Unter Uns“ war Meyer-Kohlhoff der Journalist Thomas Blank, der über die Amnesie von Irene Weigel ein Buch schrieb, was sie ihm nie verzieh. In der preisgekrönten Serie KDD-Kriminaldauerdienst hatte er einen Kurzauftritt als betrügerischer Kinderarzt Dr. Moritz, ebenso einen Kurzauftritt in dem Oscar-nominierten Spielfilm „Baader-Meinhof-Komplex“ als Nachtwächter im Frankfurter Kaufhaus Schneider.
Filmographie
Filme 2007: Der Baader Meinhof Komplex als Nachtwächter 2005: Hinter Gittern – Der Frauenknast als Arzt 2000: Die Gefesselten als Bankbeamter 1998: In aller Freundschaft als Thomas Lauban 1998: Zwei allein als Psychologe Horn 1997: Tatort: Alptraum als Jens 1997: Tatort: Gefährliche Übertragung als Jens 1996: Du bist nicht allein – Die Roy Black Story 1996: Feuerbach als Taxifahrer Max 1993: Happy Holiday als Tommi 1992: Felix und 2x Kuckuck als Jens Nissen 1991: Schloß Pompon Rouge als Benno von Stulpnagel 1991: Auto-Fritze als Monteue Laumer 1989: Aschenputtel als Prinz 1989: Fabrik der Offiziere als Fähnrich Hochbauer, Regie: Wolf Vollmar 1989: Pole Poppenspäler als junger Pole 1989: Unsichtbare Mauern als Kenneth 1989: Vera und Babs als Andreas 1988: The Contract als Willi Guttman 1987: Die Wicherts von nebenan als Postbeamter 1986: Das Kleine Postamt als Postlehrling 1986: So Long Cowboy als Thomas
Serien 2006: KDD – Kriminaldauerdienst als Dr. Moritz 2001–2002: Unter uns als Thomas Blank 2000: Klinikum Berlin Mitte – Leben in Bereitschaft als Betriebsarzt 1993: Gute Zeiten, schlechte Zeiten als Martin Wiebe #1 1999: In aller Freundschaft: Bittere Entscheidung
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Person (Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1962 Kategorie:Mann