Im Vertrag von Bangkok (englisch Treaty on the Southeast Asia Nuclear-Weapon-Free Zone oder Bangkok Treaty) verpflichten sich die ASEAN-Staaten, gegeneinander keine Atomwaffen einzusetzen oder sich mit deren Einsatz zu bedrohen.
Vorgeschichte Die Wurzeln für den Bangkok -Vertrag liegen im Wunsch der ASEAN-Staaten, allen politischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen. Dieses Bestreben wurzelt bereits im Kalten Krieg.
Unterzeichnung mini|317x317px|Blau eingefärbt: Die ASEAN-Staaten, gleichzeitig Unterzeichner des Vertrages von Bangkok. Am 15. Dezember 1995 wurde der Vertrag in Bangkok von den ASEAN-Staaten Brunei, Indonesien, Malaysia, den Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam unterzeichnet. Außerdem unterzeichneten Laos, Kambodscha und Myanmar. Am 28. März 1997 trat der Vertrag endgültig in Kraft.
Weblinks Vertragstext (englisch)
Einzelnachweise
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