Wastl am Wald ist ein ÖK 50 ( lt. Schild) hoher Pass in Niederösterreich am Südrand der Türnitzer Alpen, ein Flurname und der Name eines ehemaligen Wirtshauses mit Skilift. Namensgebend war das Wirtshaus.

mini|Standort des ehemaligen Berggasthauses Wastl am Wald, vor den Hütten (Jänner 2019) Ursprünglich hieß die Gegend Am Wald. Der Name des Wirtshauses ist in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden, er geht auf den Holzknecht und späteren Gastwirt Sebastian Weinberger zurück, den die Einheimischen aufgrund seines Vornamens Wastl nannten.Bernhard Gamsjäger, Puchenstuben, Puchenstuben 2004, S. 430, 434ff.

Die rustikale Gaststätte () befand sich an einer Verebnung der Puchenstubner Straße B 28 rund 1 km nördlich vom höchsten Punkt. Das Gasthaus ist völlig abgetragen. Von westlich des ehemaligen Gasthauses führt eine Stichstraße zur Streusiedlung Gösing an der Mariazellerbahn mit dem Bahnhof Gösing der Mariazellerbahn.

Das Gebiet liegt nahe der Mariazellerbahn, welche den Höhenzug im Gösingtunnel unterfährt, und ist ein idealer Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Ausflüge: nach Westen steil hinab in das Erlauftal, den kurvenreichen Bahnwanderweg (mit dem höchsten Punkt beim Wegscheidhäusl ()) entlang oder nach Osten zu den sanften Bergen rings um das Hennesteck (). Näher um den Sattel liegen Riesberg (), Futterkogel (), Hochstadelberg () und der Vordere Hühnerkogel ().

Literatur Bernhard Gamsjäger: Puchenstuben, Puchenstuben 2004

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