Eine Eichsfelder Schnurre ist ein meistens lustiges, kleines Gedicht oder eine Kurzgeschichte (Schnurre, Anekdote) in Obereichsfelder und Untereichsfelder Mundart.
Wesen Dabei werden Situationen des täglichen Lebens und des Brauchtums des Eichsfeldes wiedergegeben, um auf amüsante Weise jegliche Art von Schieflagen in zwischenmenschlichen Beziehungen aufzuzeigen.
Erste Dichtungen in Eichsfelder Mundart sind von Joseph Kaufmann (Minne Medizinflaschen 1925) bekannt.Hrsg. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Band 1, Walter de Gruyter Berlin 1958/2001, Seite 535 Eichsfelder Mundart-Dichter, die weitere Schnurren verfassten, sind: Karl Leineweber Martin Weinrich Hermann Iseke (Dichter des Eichsfeldliedes) Gisela Wüstefeld
Literatur Eichsfelder Schnurren von Franz vom Dün, Verlag F. W. Cordier, 1924 Do schmunzelt d'r Eichsfelder von Franz Rindermann (Pseudonym von Franz vom Dünn), herausgegeben von H. Godehardt 1982, Olms, 1997, ISBN 9783487103815 Daheime uff'm Eichsfaelle: erweiterte Ausgabe vorzüglicher Eichsfelder Schnurren, von Karl Leineweber, Verlag Cordier, 1992, ISBN 3929413027 De Mustkrickn: Ein Bittel Eichsfelder Schnurren , Cordier, H; ISBN 3929413507 Bi uns do wärt gelacht, Annelie Günter, Anni Raub und Vinzenz Weinrich (Vers und Prosa), Zeichnungen von Ulla Klingborn Faefferkerner - Schnurrn, Liider un Geschichtn. von Hans-Gerd-Adler, Verlag F. W. Cordier Heiligenstadt, ISBN 978-3-939848-06-6
Einzelnachweise
Weblinks
Zur Eichfelder Geschichte und Mundart (PDF-Datei; 3,75 MB) Schnurren aus Dingelstädt
Kategorie:Lyrik Kategorie:Kultur (Eichsfeld) Kategorie:Literatur (Deutsch)