mini|300px| , Luftbildaufnahmemit Blick von Süden auf den See

Der ist ein ehemaliger Gletschersee und nach seiner Aufstauung mit rund 95 km² der größte See der Region auf der Südinsel von Neuseeland.

Māori-Name In der Sprache der wird der See als bezeichnet.

Geographie Der liegt auf Höhe zentral im der Region und zählt damit zum . Der See, der im Norden vom Schwemmland des s, im Osten von den und im Westen von den südlichen Ausläufern der Neuseeländischen Alpen begrenzt wird, hat eine Länge von 25 km und deckt eine Fläche von rund 95 km² ab. Neben vielen kleineren und größeren Bächen stellen von West nach Ost der , der , der , der und der , die größten Zuflüsse des Sees dar. Hauptabfluss des Sees bildet das Wasserkraftwerk A, das das Wasser des Sees nach der Stromerzeugung in den leitet. Ein Teil des Abflusses wird reguliert auch über den geleitet. In dem See befinden sich vier Inseln, wovon die größere ist.

Landschaftlich ist der See von den umliegenden bis zu hohen Bergen eingebettet, die nach Süden hin abflachen und den See hin zum nordöstlichen Rande des leiten. Die Wetterscheide des Alpenkamms führt zu geringen Niederschlagsmengen von nur 575 mm pro Jahr.

Umgebung und Beschreibung Der See wird vornehmlich durch das Schmelzwasser der Gletscher , , und gespeist, was dem See im Zusammenhang mit dem feingeschliffenen Felsuntergrund eine türkisartige Farbe verleiht.

Am Südufer des Sees, in direkter Nähe zum Abfluss, befindet sich der kleine Ort , der den Namen des Sees trägt. In dem Ort befinden sich einige touristische Einrichtungen, die ihn zusammen mit dem See zunehmend als Tourismusziel attraktiv machen. Da die Region zwischen dem und dem kaum besiedelt ist und für ihren sehr dunklen, ohne Einflüsse künstlicher Beleuchtung versehenen Nachthimmel bekannt ist, entschied sich 1963 die in Zusammenarbeit mit der auf dem dem See naheliegenden ein astronomisches Observatorium zu errichten, das 1982 von der als weiter geführt wurde.

Kraftwerke

Die Kraftwerke A und B nutzten das Wasser des zur Stromerzeugung. Vom südlichen Ufer des Sees führt ein Tunnel (Länge 1,4 km, Durchmesser 6 m) in südwestliche Richtung zum Kraftwerk A. Nach der Nutzung zur Stromerzeugung, wird das Wasser in den Tekapo Canal (Länge 25,5 km, Kapazität 130 m³/s) weiter zum Kraftwerk Tekapo B. geleitet.

Die Stauziele des Sees sind je nach Jahreszeit unterschiedlich: das minimale Stauziel liegt bei 701,8 m, das maximale bei 710,9 m über dem Meeresspiegel. Ungefähr 200 m vom Seeufer entfernt befindet sich ein Wehr (englisch Lake Tekapo Control Structure bzw. Gate 16) am Tekapo River, das den Abfluss aus dem See begrenzt. Es können maximal 850 m³/s abgeführt werden. Über das Wehr verläuft der SH 8. Ca. 2 km unterhalb des Gate 16 befindet sich ein weiteres Wehr (englisch Gate 17), das den Tekapo River zu einem kleinen See (englisch Lake George Scott) aufstaut. Über das Gate 17 kann Wasser in den Tekapo-Kanal oder in den ansonsten ausgetrockneten Tekapo River weitergeleitet werden.

Siehe auch Liste der Seen in Neuseeland

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise Koordinaten- und Breitenbestimmungen des wurden durch vorgenommen.

Tekapo, Lake Tekapo, Lake STekapo