An der U-21-Fußball-Europameisterschaft 1980 nahmen 25 Mannschaften teil.

Die Ausscheidungsspiele in den acht Qualifikationsgruppen wurden am 24. Mai 1978 gestartet und am 5. Februar 1980 abgeschlossen. Das Viertelfinale wurde in der Zeit vom 12. Februar bis 9. April 1980, und das Halbfinale wurde in der Zeit von 16. bis 30. April 1980 ausgetragen. Die Endspiele um den Titel fanden am 7. und am 21. Mai 1980 statt, wobei sich die UdSSR gegen die DDR mit einem Gesamtergebnis von 1:0 durchsetzte und damit den Europameistertitel gewann.

Die Schweiz schied bereits in der Vorrunde aus. Deutschland und Österreich nahmen an der U-21-Europameisterschaft 1980 nicht teil.

Modus Die 25 Nationalmannschaften wurden in acht Gruppen – sieben Gruppen zu drei Mannschaften und eine Gruppe zu vier Mannschaften – gelost. Die Nationalauswahlen hatten ihre Begegnungen mit Hin- und Rückspiel auszutragen. Die jeweiligen Gruppensieger (gelb gekennzeichnet) waren für das Viertelfinale qualifiziert, ab dem in Hin- und Rückspiel im K.-o.-System bis zum Finale gespielt wurde.

Teilnehmer Gruppe 1 Gruppe 2 Gruppe 3 Gruppe 4       Gruppe 5 Gruppe 6 Gruppe 7 Gruppe 8

Abschneiden der deutschsprachigen Mannschaften DDR Die DDR hatte in der Vorrundengruppe 4 die Niederlande und Polen zum Gegner. In den Heimspielen gab es zwei volle Erfolge – in Rostock 2:0 gegen die Niederlande und in Halle 4:1 gegen Polen – und in den Auswärtsspielen zwei Unentschieden (jeweils 1:1). Damit konnte sich die DDR mit einem Punkt Vorsprung vor Polen den Gruppensieg sichern.

Im Viertelfinale wurde der DDR als Gegner Ungarn zugelost. In Budapest mussten sich die Ostdeutschen zwar 0:2 geschlagen geben. Da das Heimspiel in Jena jedoch mit 3:0 gewonnen wurde, konnte sich die DDR für das Halbfinale qualifizieren. Dort war England der Gegner. Nachdem bereits das erste Spiel in Sheffield überraschend 2:1 gewonnen werden konnte, ließ sich die DDR den Erfolg nicht mehr nehmen und qualifizierte sich in Jena mit einem 1:0-Heimsieg für das Finale.

Im Finale war die UdSSR, die sich gegen Jugoslawien klar durchgesetzt hatte, der Gegner. Nachdem die Ostdeutschen im Heimspiel in Rostock vor 15.000 Zuschauern über ein 0:0 nicht hinaus kamen, mussten sie nach der 0:1-Niederlage in Moskau, wie schon 1978, mit dem Vize-Europameistertitel vorliebnehmen.

Schweiz Die Schweiz hatte in der Vorrundengruppe 8 neben Luxemburg die starken Italiener zum Gegner. Die direkten Duelle waren demnach entscheidend für den Gruppensieg. Nachdem die Eidgenossen im Heimspiel in Lugano nur zu einem 0:0-Unentschieden kamen und sich im Rückspiel in Brescia mit 0:1 geschlagen geben mussten, reichte dies nur zum zweiten Gruppenplatz.

Qualifikation Gruppe 1 Tabelle

Spielergebnisse 19. September 1978 Dänemark – England 1:2 10. Oktober 1978 Dänemark – Bulgarien 2:0 5. Juni 1979 Bulgarien – England 1:3 11. September 1979 England – Dänemark 1:0 30. Oktober 1979 Bulgarien – Dänemark 1:0 20. November 1979 England – Bulgarien 5:0

Gruppe 2 Tabelle

Spielergebnisse 19. September 1978 Belgien – Norwegen 4:0 10. Oktober 1978 Portugal – Belgien 0:0 24. Oktober 1978 Schottland – Norwegen 5:1 28. November 1978 Portugal – Schottland 0:3 9. Mai 1979 Norwegen – Portugal 0:0 7. Juni 1979 Norwegen – Schottland 2:2 11. September 1979 Norwegen – Belgien 0:0 16. Oktober 1979 Belgien – Portugal 2:1 31. Oktober 1979 Portugal – Norwegen 1:2 20. November 1979 Belgien – Schottland 0:1 18. Dezember 1979 Schottland – Belgien 2:2 5. Februar 1980 Schottland – Portugal n. a.

Gruppe 3 Tabelle

Spielergebnisse 4. Oktober 1978 Spanien – Jugoslawien 0:1 10. Dezember 1978 Zypern – Spanien 0:0 1. April 1979 Jugoslawien – Zypern 1:0 10. Oktober 1979 Jugoslawien – Spanien 1:1 11. November 1979 Zypern – Jugoslawien 1:1 9. Dezember 1979 Spanien – Zypern 3:0

Gruppe 4 Tabelle

Spielergebnisse 14. November 1978 DDR – Niederlande 2:0 16. April 1979 Polen – DDR 1:1 1. Mai 1979 Niederlande – Polen 2:3 25. September 1979 DDR – Polen 4:1 16. Oktober 1979 Polen – Niederlande 2:1 20. November 1979 Niederlande – DDR 1:1

Gruppe 5 Tabelle

Spielergebnisse 31. August 1978 Frankreich – Schweden 2:1 3. Oktober 1978 Schweden – Tschechoslowakei 0:1 3. April 1979 Tschechoslowakei – Frankreich 1:0 4. September 1979 Schweden – Frankreich 0:0 9. Oktober 1979 Tschechoslowakei – Schweden 1:0 16. November 1979 Frankreich – Tschechoslowakei 1:0

Gruppe 6 Tabelle

Spielergebnisse 24. Mai 1978 Finnland – Griechenland 0:1 20. September 1978 Griechenland – Sowjetunion 0:3 11. Oktober 1978 Griechenland – Finnland 3:1 4. Juli 1979 Finnland – Sowjetunion 0:2 12. September 1979 Sowjetunion – Griechenland 2:1 31. Oktober 1979 Sowjetunion – Finnland 1:1

Gruppe 7 Tabelle

Spielergebnisse 11. Oktober 1978 Türkei – Ungarn 2:3 25. Oktober 1978 Ungarn – Rumänien 1:0 15. November 1978 Rumänien – Türkei 2:1 4. April 1979 Türkei – Rumänien 2:0 2. Mai 1979 Ungarn – Türkei 5:0 17. Oktober 1979 Rumänien – Ungarn 4:0

Gruppe 8 Tabelle

Spielergebnisse 15. November 1978 Luxemburg – Schweiz 0:3 29. März 1979 Schweiz – Italien 0:0 13. Oktober 1979 Schweiz – Luxemburg 5:1 17. Oktober 1979 Italien – Schweiz 1:0 14. November 1979 Luxemburg – Italien 0:3 23. Januar 1980 Italien – Luxemburg 1:0

Finalrunde Viertelfinale Für das Viertelfinale waren die acht Gruppensieger qualifiziert.

Halbfinale

Finale Europameister wurde die mit einem Gesamtergebnis von 1:0

Hinspiel

mini|links|Mannschaftsfoto der DDR-U-21-Auswahl vom EM-Finalhinspiel 1980

Rückspiel

Beste Torschützen Platz Spieler Tore 1 3 2 2 2

Weblinks U-21-EM 1980 bei uefa.com (englisch) U-21-EM 1980 bei RSSSF.org (englisch)

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