Verberg ist ein Stadtteil von Krefeld.

Geographie Im Süden grenzt Verberg an den Krefelder Stadtwald. Im Nordwesten liegt das Naturschutzgebiet Riethbenden, ein Abschnitt der Niepkuhlen. Der im Osten benachbarte Stadtteil Gartenstadt gehört größtenteils zur Gemarkung Verberg.

Geschichte Verberg war eine alte Bauernsiedlung und gehörte bis 1794 zum kurkölnischen Amt Uerdingen. Seit dem 19. Jahrhundert bildete Verberg eine Landgemeinde in der Bürgermeisterei Bockum im Landkreis Krefeld im Regierungsbezirk Düsseldorf. 1902 wurde Verberg mit der südlich angrenzenden Nachbargemeinde Bockum zur Gemeinde Bockum-Verberg zusammengeschlossen. Diese Gemeinde wurde am 15. Oktober 1907 in die Stadt Krefeld eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Quelle 1832 753 1861 827 1871 833 Volkszählung 1871 1885 862 Gemeindelexikon für die Rheinprovinz 1885 1895 917 2015 3976

Kultur Kultureller Höhepunkt ist das Schützenfest, das alle vier Jahre zu Pfingsten stattfindet.

Da der Nachbarortsteil Traar vergleichbare Strukturen hinsichtlich Einrichtungen bzw. Festen aufweist, herrscht eine gewisse Rivalität zwischen Verbergern und Traarern, die allerdings in den meisten Fällen mehr im Spaß und mit kleinen „Neckereien“ ausgetragen wird.

Baudenkmäler

Weblinks

Daten zur Bevölkerung (PDF; 182 kB)

Einzelnachweise

Kategorie:Ortsteil von Krefeld Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Krefeld) Kategorie:Gemeindeauflösung 1902