Paul Friedrich von Wyss (* 24. Dezember 1844 in Zürich; † 26. Januar 1888 auf Teneriffa) war ein Schweizer Jurist und Rechtswissenschaftler.

Leben Paul Friedrich von Wyss war der älteste Sohn des Rechtshistorikers Friedrich von Wyss, Rechtsprofessor an der Universität Zürich. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Zürich, Georg-August-Universität Göttingen und der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. 1867 wurde er mit der Arbeit Die Haftung für fremde culpa nach römischem Recht promoviert. 1869 wurde er Bezirksrichter in Zürich. 1874 erhielt er einen Ruf als Ordinarius für Schweizerisches Zivilrecht an die Universität Basel und trat die Nachfolge von Johannes Schnell an. Paul Friedrich von Wyss war wesentlich an der Entstehung des Schweizer Obligationenrechts beteiligt.

Im Oktober 1880 verliess er aufgrund einer Lungenschwindsucht Europa und siedelte sich mit seiner Frau und einem Teil seiner Kinder auf Teneriffa an. 1888 verstarb er an seiner Krankheit.

Schriften Die Haftung für fremde culpa nach römischem Recht, 1867 (Dissertation) Schweizerische Rechtsgesetzgebung von 1875, 1876 und 1877, Zeitschrift für Schweizerisches Recht, Bd. XX und XXI, 1872 Rechtskraft der Grundprotokoll-Einträge, Zeitschrift für Schweizerisches Recht, Bd. XVII, 1872 Beiträge zu den Schweizerischen Hypothekarrechten, Zeitschrift für Schweizerisches Recht, Bd. XIX, 1872 Kollision und Wandelbarkeit ehelicher Güterrechte, Zeitschrift für Schweizerisches Recht, Bd. XIX, 1872 Bemerkungen zum ersten Teile des Obligationenrechtsentwurfs, 1874 Reise-Skizzen aus Teneriffa, 1892 (posthum)

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Kategorie:Rechtswissenschaftler (19. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Basel) Kategorie:Richter (Schweiz) Kategorie:Autor Paul Friedrich Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1844 Kategorie:Gestorben 1888 Kategorie:Mann