Hwanghae-pukto (Nord-Hwanghae) ist eine Provinz in Nordkorea. Sie entstand 1954 durch Teilung der ehemaligen Provinz Hwanghae-do in die beiden Provinzen Hwanghae-pukto und Hwanghae-namdo. Provinzhauptstadt ist Sariwŏn.
Geographie Die Provinz grenzt im Osten an Kangwŏn-do, im Norden an P’yŏngan-namdo und Pjöngjang, im Westen an das Gelbe Meer, im Südosten an Hwanghae-namdo und im Süden an das Industriegebiet Kaesŏng, eine besondere Verwaltungsregion Nordkoreas.
Verwaltungsgliederung Die Provinz Hwanghae-pukto gliedert sich in drei Städte und 16 Landkreise. 2003 wurden die Landkreise Changp'pung-gun und Kaep'ung-gun, sowie die Stadt Kaesŏng nach Hwanghae-pukto eingegliedert. Zuvor gehörten diese Verwaltungseinheiten zur besonderen Verwaltungsregion Kaesŏng, die dann aufgelöst wurde. Ihre verbliebenen Teile, darunter ein Teil der Stadt Kaesŏng, bilden heute die besondere Verwaltungsregion Industriegebiet Kaesŏng.
Städte Sariwŏn (; ) Kaesŏng-si (; ) – 2003 eingegliedert, zuvor Teil der besonderen Verwaltungsregion Kaesŏng Songnim (; )
Landkreise Changp'ung-gun (; ) – 2003 eingegliedert, zuvor Teil der besonderen Verwaltungsregion Kaesŏng Hwangju-gun (; ) Rinsan-gun (; ) Kaep'ung-gun (; ) – 2003 eingegliedert, zuvor Teil der besonderen Verwaltungsregion Kaesŏng Koksan-gun (; ) Kŭmch'ŏn-gun (; ) Pongsan-gun (; ) P'yŏngsan-gun (; ) Singye-gun (; ) Sinp'yŏng-gun (; ) Sŏhŭng-gun (; ) Suan-gun (; ) Tosan-gun (; ) Ŭnp'a-gun (; ) Yŏnsan-gun (; ) Yŏntan-gun (; )
Wirtschaft Die Provinz wird durch das Kohlekraftwerk Pukchang in der Nachbarprovinz P’yŏngan-namdo mit Elektrizität versorgt.
Weblinks
Kategorie:Nordkoreanische Provinz