mini|Bernard Allison (2007) mini|Bernard Allison (2008)
Bernard Allison (* 26. November 1965 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Blues-Gitarrist, Sänger und Songschreiber.
Leben Bernard, das jüngste von neun Kindern der Blues-Legende Luther Allison, spielte mit 13 Jahren zum ersten Mal bei einer Live-Aufnahme seines Vaters mit. Nach dem Schulabschluss spielte er in Koko Taylors Band Blues Machine und bei Willie Dixons Blues All-Stars. Mit seinem Vater trat er bei Blues-Festivals auf. Zu seinen Lehrmeistern gehörten auch Johnny Winter und Stevie Ray Vaughan.
1989 zog Allison nach Paris, um dort zu leben und mit seinem Vater aufzutreten. Im selben Jahr hatten die beiden einen begeisternden Auftritt beim Chicago Blues Festival, zu hören auf dem Album Let’s Try It Again von Luther Allison.
1990 erschien Bernard Allisons erstes Soloalbum. 1999, zwei Jahre nach dem Tod seines Vaters, ging Allison in die Vereinigten Staaten zurück, wo er mit seiner Familie heute in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota lebt.
Die weißen Kobras an dem Hut, mit dem er lange aufgetreten ist, haben eine besondere Geschichte: Nachdem er es abgelehnt hatte, einen solchen Hut mit einer Kobra zu tragen, da dies nur seinem verstorbenen Vater zustehe, schenkten ihm seine Fans einen Hut mit zwei Kobraköpfen, die in Blickrichtung aufgerichtet befestigt waren. Sie legten ihm nahe, die zweite Kobra sei die seines Vaters, die ihn seit dessen Tod begleite. Dies akzeptierte er und trat danach auch mit dieser Kopfbedeckung auf, bis er sich 2007 dazu entschloss, sich von dem Hut zu trennen. „Ich dachte einfach, dass es mal Zeit für eine Veränderung wäre“, sagte er dazu im selben Jahr in einem Interview mit dem deutschen Musikmagazin bluesnews.Keeping the blues alive Bernard Allison style; bluesnews 52 (Januar – März 2008)
Im September 2012 spielte Allison mit dem Schlagzeuger, Gitarristen, Sänger und dreimaligen Blues-Music-Award-Gewinner Cedric Burnside in den Winterland Studios in seinem Wohnort Minneapolis ein gemeinsames Album ein, das im Januar 2013 unter dem Titel Allison Burnside Express auf den Markt kam.
Diskografie Alben 1990: The Next Generation 1992: Hang On 1994: No Mercy 1995: Funkifino 1996: No Mercy 1997: Born with the Blues 1998: Times Are Changing 2000: Across the Water 2002: Storms of Life 2003: Kentucky Fried Blues (live) 2004: Higher Power 2005: Triple Fret (zusammen mit Carl Weathersby und Larry McCray) 2006: Energized. Live in Europe (CD + DVD) 2007: Chills & Thrills 2009: The Otherside 2011: Live at the Jazzhaus (Doppel-CD) 2013: Allison Burnside Express (zusammen mit Cedric Burnside) 2015: In the Mix 2018: Let It Go 2020: Songs From The Road 2022: Highs & Lows
Gastmusiker 1994: Luther Allison Hand Me Down My Moonshine 1997: Luther Allison Reckless 1999: Trudy Lynn U Don’t Know What Time It Is 1999: Luther Allison Funkifino 2002: Ana Popović Hush! 2002: Luther Allison Pay It Forward 2006: Walter Trout Full Circle 2020: Eddie Kold Band Chicago Alley Blues
DVD Kentucky Fried Blues (2003) Energized. Live in Europe (2006) Live At The Jazzhaus (2011)
Einzelnachweise
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