Der Albert-Einstein-Friedenspreis wurde 1979 durch die Verwalter von Albert Einsteins Nachlassverwaltern im Andenken an sein Wirken um den Weltfrieden und für seinen 100. Geburtstag gestiftet.

Vergabekriterien Die für den Preis gegründete Albert Einstein Peace Prize Foundation hatte als Leitungsorgan ein Board of Directors. Sein Vorsitz führte der Physiker Bernard Feld und es bestand weiterhin aus anderen Professoren, Institutsverständen oder Publizisten. Die erste Personenauswahl für den Preis oblag Joshua Lederberg. Es sollten Personen geehrt werden, die sich am meisten um die Prävention von Nuklearem Krieg bemüht hätten.

Der Preis wurde anfangs jährlich verliehen, jedoch sind keine Preisträger nach 1992 bekannt, was darauf hindeutet, dass sich das Komitee aufgelöst hat oder inaktiv ist. Der Preis war mit 50.000 US-Dollar dotiert.

Preisträger +VerleihungsjahrName(n)AnmerkungEinzelnachweise1980Alva Myrdalfür ihre Beteiligung am Atomwaffensperrvertrag von 1969 und an Abkommen, die den Einsatz von Atomwaffen auf dem Meeresboden und im Weltraum verbieten 1981George F. Kennanfür seine Beteiligung an der Entspannung der Feindseligkeiten zwischen der UdSSR und der USA1982Robert McNamara, McGeorge Bundy und Gerard Smithgemeinsame Verleihung für die Ablehnung von nuklearen Präventivschlägen1983Kardinal Joseph Bernardin, Erzbischof von Chicagofür seine Beteiligung an dem Pastoralbrief für einen neuen Rüstungskontrollvertrag1984Pierre Trudeaufür seine Beteiligung an der Entspannung der Feindseligkeiten zwischen der UdSSR und der USA und den Verhandlungen zum Rückbau von Nuklearwaffen1985Willy Brandt1986Olof Palmefür seine weitreichenden Errungenschaften bei der Förderung von Frieden1988Andrei Sacharowfür seine Förderung des Friedens1990Michail Gorbatschow1992Joseph Rotblat und Hans Bethe

Einzelnachweise

Kategorie:Friedenspreis Kategorie:Albert Einstein als Namensgeber