mini|U-Boot-Ehrenmal Möltenort Die Liste deutscher U-Boote (1935–1945)/U 1001–U 1250 verzeichnet die von der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg eingesetzten U-Boote.

Legende Zum Schicksal der U-Boote (Stichdatum 8. Mai 1945): † = durch Feindeinwirkung zerstört ? = im Einsatz vermisst § = vom Feind aufgebracht, gekapert oder erbeutet × = Unfall oder selbst versenkt A = Außerdienststellung (verschrottet, abgewrackt oder einer anderen Verwendung zugeführt)

U 1001–U 1050 Schiff Klasse Indienst­stellung Außer­dienst­stellung Bemerkung U 1001 VII C41 † 6 Feindfahrten; keine Erfolge. Südwestlich von Land’s End bei von den britischen Fregatten HMS Fitzroy und HMS Byron mit Wasserbomben versenkt (45 Tote, Totalverlust) U 1002 VII C41 × 1 Feindfahrt; keine Erfolge. In Bergen an die Royal Navy übergeben. Im Rahmen der Operation Deadlight bei versenkt U 1003 VII C41 × 1 Feindfahrt; keine Erfolge. Rammte am 20. März 1945 die kanadische Fregatte HMCS New Glasgow und wurde darauf im nördlichen Ärmelkanal bei selbst versenkt (17 Tote, 31 Überlebende) U 1004 VII C41 § 2 Feindfahrten; 1 Schiff mit 1313 BRT und 1 Kriegsschiff mit 980 t versenkt. In Bergen an die Royal Navy übergeben. Im Rahmen der Operation Deadlight bei versenkt. U 1005 VII C41 § 2 Feindfahrten; keine Erfolge. In Bergen an die Royal Navy übergeben. Im Rahmen der Operation Deadlight bei gekentert und gesunken. U 1006 VII C41 × 1 Feindfahrt; keine Erfolge. Südöstlich der Färöer bei nach Gefecht mit der kanadischen Fregatte HMCS Annan selbst versenkt (6 Tote, 44 Überlebende) U 1007 VII C41 × 1 Feindfahrt; keine Erfolge. Nach Beschädigung durch vier britische Flugzeuge des Typs Hawker Typhoon nahe Lübeck bei auf Strand gesetzt (2 Tote, Zahl der Überlebenden unbekannt) U 1008 VII C41 × Keine Feindfahrten. Nördlich der Insel Hjelm bei nach Angriff durch britische Flugzeuge des Typs B-24 Liberator selbst versenkt (44 Überlebende, keine Toten) U 1009 VII C41 § 2 Feindfahrten; keine Erfolge. In Loch Eriboll, Schottland, an die Royal Navy übergeben. Im Rahmen der Operation Deadlight bei versenkt U 1010 VII C41 § 1 Feindfahrt; keine Erfolge. In Loch Eriboll, Schottland, an die Royal Navy übergeben. Im Rahmen der Operation Deadlight bei versenkt U 1011 VII C41 Am 23. März 1942 in Auftrag gegeben, Kiellegung 12. März 1943. Während des Baus auf der Werft Blohm & Voss am 25. Juli 1943 bei den Luftangriffen der Operation Gomorrha auf Hamburg beschädigt. Die Reparatur wurde am 22. Juli 1944 eingestellt U 1012 VII C41 Am 23. März 1942 in Auftrag gegeben, Kiellegung 11. März 1943. Während des Baus auf der Werft Blohm & Voss am 25. Juli 1943 bei den Luftangriffen der Operation Gomorrha auf Hamburg beschädigt. Die Reparatur wurde am 22. Juli 1944 eingestellt U 1013 VII C41 × Keine Feindfahrten. Nach 15 Tagen Trainingseinsatz östlich von Rügen bei mit U 286 kollidiert und gesunken (25 Tote, 26 Überlebende) U 1014 VII C41 † 1 Feindfahrt; keine Erfolge. Kollidierte am 19. Mai 1944 mit U 1015. Am 4. Februar 1945 im Minch-Kanal bei von den britischen Fregatten HMS Loch Scavaig, HMS Nyasaland, HMS Papua und HMS Loch Shin mit Wasserbomben versenkt (48 Tote, Totalverlust) U 1015 VII C41 × Keine Feindfahrten. Westlich von Pillau bei nach Kollision mit U 1014 gesunken (36 Tote, 14 Überlebende) U 1016 VII C41 × Keine Feindfahrten. In der Lübecker Bucht selbst versenkt U 1017 VII C41 † 2 Feindfahrten; 2 Schiffe mit zusammen 10.604 BRT versenkt. Nordwestlich von Irland bei von einem britischen Flugzeug des Typs B-24 Liberator mit Wasserbomben versenkt (34 Tote, Zahl der Überlebenden unbekannt) U 1018 VII C41 † 1 Feindfahrt; 1 Schiff mit 1317 BRT versenkt. Südlich von Penzance bei von der britischen Fregatte HMS Loch Fada mit Wasserbomben versenkt (51 Tote, zwei Überlebende) U 1019 VII C41 § 1 Feindfahrt; keine Erfolge. In Trondheim an die Royal Navy übergeben. Im Rahmen der Operation Deadlight bei versenkt U 1020 VII C41 ? 1 Feindfahrt; keine Erfolge. Seit dem 31. Dezember 1944 nördlich der Hebriden verschollen (52 Tote, Totalverlust) U 1021 VII C41 † 1 Feindfahrt; keine Erfolge. Nahe Newquay auf eine Mine gelaufen (43 Tote, Totalverlust), Wrack 2006 gefunden U 1022 VII C41 § 1 Feindfahrt; 1 Schiff mit 1392 BRT und 1 Hilfskriegsschiff mit 328 BRT versenkt. In Bergen an die Royal Navy übergeben. Im Rahmen der Operation Deadlight auf der Position versenkt U 1023 VII C41 § 100px|rechts|U 1023 1 Feindfahrt; 1 Kriegsschiff mit 335 t versenkt; 1 Schiff mit 7345 BRT beschädigt. In Weymouth an die Royal Navy übergeben. Im Rahmen der Operation Deadlight bei versenkt. U 1024 VII C41 § 1 Feindfahrt; 1 Schiff mit 7176 BRT versenkt; 1 Schiff mit 7200 BRT beschädigt. Südlich der Insel Man von den beiden britischen Fregatten HMS Loch Glendhu und HMS Loch More bei aufgebracht (9 Tote, 37 Überlebende). Am 13. April 1945 beim Versuch das Boot in einen Hafen zu schleppen gesunken. U 1025 VII C41 A Keine Feindfahrten. Wegen defekter Batterien am 30. April außer Dienst gestellt. Bei der Flensburger Förde selbst versenkt, Wrack abgebrochen U 1026 VII C41 Am 13. Juni 1942 in Auftrag gegeben, Kiellegung 3. Juni 1943, am 25. Mai 1944 zu Wasser gelassen. Im Mai 1945 selbst versenkt U 1027 VII C41 Am 13. Juni 1942 in Auftrag gegeben, Kiellegung 17. Juni 1943, am 27. November 1944 zu Wasser gelassen. Im Mai 1945 selbst versenkt U 1028 VII C41 Am 13. Juni 1942 in Auftrag gegeben, Kiellegung 17. Juni 1943, am 28. November 1944 zu Wasser gelassen. Im Mai 1945 selbst versenkt U 1029 – U 1030 VII C41 Am 13. Juni 1942 in Auftrag gegeben, Kiellegung 28. Juni 1943, am 5. Juli 1944 zu Wasser gelassen. Im Mai 1945 selbst versenkt U 1031 – U 1032 VII C41 Am 22. September 1942 in Auftrag gegeben, Kiellegung 12. Juli 1943. Bau am 30. September 1943 ausgesetzt und am 22. Juli 1944 abgebrochen U 1033 – U 1042 VII C41 Am 22. September 1942 in Auftrag gegeben. Noch vor Kiellegung Bau am 30. September 1943 ausgesetzt und am 22. Juli 1944 abgebrochen U 1033 – U 1050 VII C41 Am 2. Januar 1943 in Auftrag gegeben. Noch vor Kiellegung Bau am 30. September 1943 ausgesetzt und am 22. Juli 1944 abgebrochen

U 1051–U 1100 Schiff Klasse Indienst­stellung Außer­dienst­stellung Bemerkung U 1051 VII C † 1 Feindfahrt; 1 Schiff mit 1152 BRT und 1 Kriegsschiff mit 1300 t versenkt. Südlich der Insel Man bei von den britischen Fregatten HMS Aylmer, HMS Calder, HMS Bentinck und HMS Manners mit Wasserbomben und durch Rammen versenkt (47 Tote, Totalverlust) U 1052 VII C A Schulungsboot. In Bergen an die Royal Navy übergeben. Im Rahmen der Operation Deadlight bei versenkt U 1053 VII C × 2 Feindfahrten; keine Erfolge. Nahe Bergen bei Tauchübungen bei gesunken (45 Tote, Totalverlust) U 1054 VII C A Keine Feindfahrten. Nach Kollision mit dem Hilfsschiff Tonne 1 in Kiel aufgelegt. Später den Briten übergeben und abgebrochen U 1055 VII C ? 2 Feindfahrten; 4 Schiffe mit zusammen 19.413 BRT versenkt. Im Nordatlantik oder im Ärmelkanal verschollen (49 Tote, Totalverlust) U 1056 VII C × Keine Feindfahrten. In der Geltinger Bucht selbst versenkt, Wrack abgebrochen U 1057 VII C A Am 10. Mai 1945 in Bergen aufgegeben und nach Loch Ryan, Schottland überführt. Wurde als S 81 bei der sowjetischen Marine in Dienst gestellt U 1058 VII C A Am 10. Mai 1945 in Lough Eriboll, Nordirland der Royal Navy übergeben. Wurde als S 82 bei der sowjetischen Marine in Dienst gestellt U 1059 VII F † Versorgungsboot. Sollte bei einem Einsatz Torpedos nach Penang liefern. Wurde auf dem Hinweg bei den Kapverden bei von amerikanischen Flugzeugen der Typen Grumman TBF Avenger und Grumman F4F Wildcat mit Wasserbomben versenkt (47 Tote, acht Überlebende) U 1060 VII F × Versorgungsboot. Südlich von Bronnoysund bei auf Grund gelaufen, nachdem es durch Raketen und Wasserbomben von britischen Flugzeugen der Typen Fairey Firefly, Fairey Barracuda und Handley Page Halifax und 2 tschechoslowakischen Flugzeugen des Typs Consolidated B-24 beschädigt worden war (12 Tote, 43 Überlebende) U 1061 VII F A Versorgungsboot. In Bergen an die Royal Navy übergeben. Nach Loch Ryan, Schottland, überführt und im Rahmen der Operation Deadlight bei versenkt U 1062 VII F † Versorgungsboot. Sollte bei seinem ersten Einsatz Torpedos nach Penang liefern. Wurde auf dem Rückweg im Atlantik von dem US-amerikanischen Geleitzerstörer USS Fessenden mit Wasserbomben versenkt (55 Tote, Totalverlust) U 1063 VII C41 † 1 Feindfahrt; keine Erfolge. Westlich von Land’s End bei von der britischen Fregatte HMS Loch Killin mit Wasserbomben versenkt (29 Tote, 17 Überlebende) U 1064 VII C41 A 1 Feindfahrt; 1 Schiff mit 1564 BRT versenkt. In Trondheim (Norwegen) an die Royal Navy übergeben. Ab November 1945 als S 83 bei der sowjetischen Marine in Dienst U 1065 VII C41 †1 Feindfahrt; keine Erfolge. Nordwestlich von Göteborg (Schweden) bei von zehn britischen Flugzeugen des Typs De Havilland DH.98 Mosquito mit Luft-See-Raketen versenkt (45 Tote, Totalverlust) U 1066 – U 1068 VII C41 Am 14. Oktober 1941 in Auftrag gegeben. Noch vor Kiellegung Bau am 30. September 1943 ausgesetzt und am 22. Juli 1944 abgebrochen U 1069 – U 1080 VII C42 Am 16. Juli 1942 in Auftrag gegeben. Noch vor Kiellegung Bau am 30. September 1943 ausgesetzt und zugunsten der U-Boot-Klasse XXI abgebrochen U 1081 – U 1092 XVII G Am 4. Januar 1943 in Auftrag gegeben. Noch vor Kiellegung Bau am 30. September 1943 ausgesetzt und am 22. Juli 1944 abgebrochen U 1093 – U 1100 VII C42 Am 17. April 1943 in Auftrag gegeben. Noch vor Kiellegung Bau am 30. September 1943 ausgesetzt

U 1101–U 1150