mini|U-Boot-Ehrenmal Möltenort Die Liste deutscher U-Boote (1935–1945)/U 751–U 1000 verzeichnet die von der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg eingesetzten U-Boote U 751 bis U 1000. Crewlisten deutscher U-Boote sind zu finden im Historischen Marine Archiv.Crewlisten deutscher U-Boote

Legende Zum Schicksal der U-Boote (Stichdatum 8. Mai 1945): † = durch Feindeinwirkung zerstört ? = im Einsatz vermisst § = vom Feind aufgebracht, gekapert oder erbeutet × = Unfall oder selbst versenkt A = Außerdienststellung (verschrottet, abgewrackt oder einer anderen Verwendung zugeführt)

U 751–U 800 Schiff Klasse Indienststellung Außerdienststellung Bemerkung U 751 VII C † 7 Feindfahrten; 5 Schiffe mit zusammen 21.412 BRT und den Hilfsflugzeugträger Audacity mit 11.000 t versenkt; 1 Schiff beschädigt. Nordwestlich Kap Ortegal auf der Position durch Wasserbomben britischer Flugzeuge vom Typ Armstrong Whitworth Whitley und Avro Lancaster (Sqdn. 61/F & 502/H) versenkt (48 Tote) U 752 VII C † 7 Feindfahrten, 6 Schiffe mit zusammen 32.358 BRT, 2 Hilfskriegsschiffe mit zusammen 1.134 BRT versenkt. 1 Schiff mit 4.799 BRT beschädigt. Im Nordatlantik auf der Position durch eine Fairey Swordfish (FAA-Sqdn. 819) des britischen Geleitträgers HMS Archer mit Raketen versenkt. (29 Tote, 17 Überlebende) U 753 VII C † 7 Feindfahrten, 3 Schiffe mit zusammen 23.117 BRT versenkt, 2 Schiffe mit zusammen 6.908 BRT beschädigt. Im Nordatlantik auf der Position mit Wasserbomben der kanadischen Korvette HMCS Dumheller, der britischen Fregatte HMS Lagan und eines kanadischen Sunderland-Flugbootes (RCAF SQDN. 423/G) versenkt (47 Tote, Totalverlust) U 754 VII C † 3 Feindfahrten, 13 Schiffe mit zusammen 55.659 BRT versenkt, 1 Schiff mit 490 BRT beschädigt. Nördlich Boston auf der Position durch ein kanadisches Flugzeug vom Typ Lockheed PBO-1 Hudson versenkt (43 Tote, Totalverlust) U 755 VII C † 5 Feindfahrten, 1 Schiff mit 928 BRT und 2 Hilfskriegsschiffe mit zusammen 2.974 BRT versenkt. Im Mittelmeer nordwestlich Mallorca auf der Position durch Raketen einer britischen Lockheed PBO-1 Hudson versenkt (40 Tote, 9 Überlebende) U 756 VII C † 1 Feindfahrt, keine Erfolge. Im Nordatlantik auf der Position durch die kanadische Korvette HMCS Morden versenkt (43 Tote, Totalverlust) U 757 VII C † 9 Feindfahrten, 2 Schiffe mit zusammen 11.313 BRT und ein Kriegsschiff mit 291 t (an Bord eines Transportschiffs) versenkt. Südwestlich Island auf der Position mit Wasserbomben der britischen Fregatte HMS Bayntun und der kanadischen Korvette HMCS Camrose versenkt (49 Tote, Totalverlust) U 758 VII C † 7 Feindfahrten, 2 Schiffe mit zusammen 13.989 BRT versenkt. In Kiel nach schweren Beschädigungen infolge eines britischen Luftangriffes aufgegeben. 1946–1947 abgebrochen. Teilnahme an der Weihnachtsringsendung 1942Erwähnung dieses U-Bootes mit Grüßen in der Weihnachtsringsendung 1942 und dem Einlauf in den Hafen St. Nazaire am Heiligabend 1942 in einem Brief eines teilnehmenden Marinesoldaten nach dem Krieg; dieser Brief an den Autor ist abgedruckt in Lothar-Günther Buchheim: Die U-Boot-Fahrer. Die Boote, die Besatzungen und ihr Admiral. 2. Auflage. Piper, München u. a. 1998, ISBN 3-492-04044-6, S. 256 Google Bücher Snippet-Ansicht. U 759 VII C † 2 Feindfahrten, 2 Schiffe mit zusammen 12.764 BRT versenkt. In der Karibik östlich Jamaika auf der Position durch Wasserbomben eines Flugzeuges vom Typ Martin PBM Mariner P-10 der Staffel VP-32 versenkt (47 Tote, Totalverlust) U 760 VII C bzw. 23. Juli 1945 A § 1943 von den Spaniern übernommen, bis Ende des Zweiten Weltkrieges in Ferrol angelegt und am 23. Juli 1945 nach England überführt. Am 13. Dezember 1945 im Rahmen der Operation Deadlight auf der Position versenkt U 761 VII C × Im Mittelatlantik, nahe Tanger (Marokko), auf der Position selbst versenkt als die britischen Zerstörer Anthony und Wishart anrückten (9 Tote, 48 Überlebende) U 762 VII C † Im Nordatlantik auf der Position durch Wasserbomben der britischen Sloops Woodpecker und Wild Goose versenkt (51 Tote) U 763 VII C × In Königsberg auf der Position nach einer Beschädigung durch sowjetische Bomben selbstversenkt U 764 VII C § In Lisahally (Nordirland) an die Alliierten übergeben, nach Loch Foyle (Irland) überführt und am 2. Februar 1946 im Rahmen der Operation Deadlight auf der Position versenkt U 765 VII C † 1 Feindfahrt; keine Erfolge. Im Nordatlantik auf der Position durch Wasserbomben zweier Fairey Swordfish (Sqdn. 825) des britischen Flugzeugträgers HMS Vindex und der britischen Fregatten HMS Bickerton, HMS Bligh und HMS Aylmer versenkt (37 Tote, 11 Überlebende) U 766 VII C § Konnte den Hafen von La Pallice nicht verlassen und wurde an Frankreich übergeben. Dort später als Laubie weiter im Einsatz U 767 VII C † Im Ärmelkanal, südwestlich Guernsey, auf der Position durch Wasserbomben der britischen Zerstörer Fame, Inconstant und Havelock versenkt (49 Tote, 1 Überlebender) U 768 VII C × Keine Feindfahrten. In der Danziger Bucht auf der Position nach einer Kollision mit U 745 gesunken (keine Toten) U 769 – U 770 VII C Am 15. August 1940 in Auftrag gegeben, während eines Luftangriffes auf Wilhelmshaven am 27. Januar 1943 schwer beschädigt. Bau am 30. September 1943 ausgesetzt und am 22. Juli 1944 abgebrochen U 771 VII C † In der Arktis im Andfjord nahe Harstad (Norwegen) auf der Position durch Torpedos des britischen U-Bootes Venturer versenkt (51 Tote) U 772 VII C † Im Nordatlantik, südlich Cork (Irland), auf der Position durch Wasserbomben der britischen Fregatte HMS Nyasaland versenkt (48 Tote) U 773 VII C § In Trondheim (Norwegen) an die Alliierten übergeben, nach Loch Ryan (Schottland) überführt und am 8. Dezember 1945 im Rahmen der Operation Deadlight auf der Position versenkt U 774 VII C † 1 Feindfahrt; keine Erfolge. Im Nordatlantik, südwestlich Irland, auf der Position durch Wasserbomben der britischen Fregatten HMS Calder und HMS Bentinck versenkt (44 Tote) U 775 VII C § In Trondheim (Norwegen) an die Alliierten übergeben, nach Loch Ryan (Schottland) überführt und am 8. Dezember 1945 im Rahmen der Operation Deadlight auf der Position versenkt U 776 VII C § In Weymouth (England) an die Alliierten übergeben U 777 VII C † Nahe Wilhelmshaven auf der Position während eines Luftangriffes durch britische Bomben versenkt U 778 VII C § In Bergen (Norwegen) an die Alliierten übergeben, nach Loch Ryan (Schottland) überführt und am 4. Dezember 1945 im Rahmen der Operation Deadlight auf der Position versenkt U 779 VII C § In Wilhelmshaven an die Alliierten übergeben, nach Loch Ryan (Schottland) überführt und am 17. Dezember 1945 im Rahmen der Operation Deadlight auf der Position versenkt U 780 VII C Am 20. Januar 1941 in Auftrag gegeben, Kiellegung 25. August 1943. Bau am 30. September 1943 ausgesetzt und am 22. Juli 1944 abgebrochen U 781 VII C Am 20. Januar 1941 in Auftrag gegeben, Kiellegung 10. September 1943. Bau am 30. September 1943 ausgesetzt und am 22. Juli 1944 abgebrochen U 782 VII C Am 20. Januar 1941 in Auftrag gegeben, Kiellegung Ende 1943. Bau am 30. September 1943 ausgesetzt und am 22. Juli 1944 abgebrochen U 783 – U 788 VII C/42 Am 22. Februar 1943 in Auftrag gegeben. Bau noch vor Beginn am 30. September 1943 ausgesetzt und am 6. November 1943 abgebrochen U 789 – U 790 VII C/42 Am 17. April 1943 in Auftrag gegeben. Bau noch vor Beginn am 30. September 1943 ausgesetzt und am 6. November 1943 abgebrochen U 791 V 300 Testschiff für Walter-Antrieb. Bau am 7. August 1942 abgebrochen U 792 XVIIa × Testschiff für Walter-Antrieb. Selbstversenkt auf der Position nahe Rendsburg U 793 XVIIa × Testschiff für Walter-Antrieb. Selbstversenkt auf der Position nahe Rendsburg U 794 XVIIa × Testschiff für Walter-Antrieb. Selbstversenkt in der Geltinger Bucht U 795 XVIIa × Testschiff für Walter-Antrieb. Selbstvernichtet in der Germaniawerft in Kiel, später verschrottet U 796 XVIIIa Testschiff, Bau abgebrochen U 797 XVIIIa Testschiff, Bau abgebrochen U 798 XVII K Am 15. Februar 1944 in Auftrag gegeben, Kiellegung 23. April 1944. Bis Mai 1945 noch nicht fertiggestellt U 799 – U 800 Bauauftrag nicht vergeben

U 801–U 850