Güney Dal (* 11. August 1944 in Çanakkale) ist ein türkischsprachiger Autor, der in Deutschland lebt und arbeitet.
Leben In der Türkei nach dem Studium der Romanistik als Synchronsprecher, Buchhändler und Rundfunkjournalist arbeitend, war Dal ab 1972 in Berlin zunächst als Fabrikarbeiter tätig, später als Autor und Journalist für den SFB. Inzwischen freier deutscher Schriftsteller, arbeitet Dal weiterhin in seiner Muttersprache und lässt in enger Zusammenarbeit mit dem literarischen Übersetzer Carl Koß seine Erstausgaben ins Deutsche übertragen.
Sein Roman Europastraße 5 wurde 1996 von Macha Méril, mit ihr selbst in der Hauptrolle, als Alla turca verfilmt.
Er ist der Vater der Schauspielerinnen Ceren Dal (* 1973) und Sophie Dal (* 1981).
Romane 1979: E 5 (auch Europastraße 5) (Piper) ISBN 3886530345 1979: Wenn Ali die Glocken läuten hört (ikoo-Verlag) ISBN 3886779076 1985: Die Vögel des falschen Paradieses (Dağyeli Verlag) ISBN 3924320195 1988: Der enthaarte Affe (Piper) ISBN 3492031706 1999: Neuauflage als: Janitscharenmusik (Piper) ISBN 3492226906 1994: Eine kurze Reise nach Gallipoli (Piper) ISBN 3492036503 1999: Teestunden am Ring (Piper) ISBN 3492041167
Auszeichnungen 1976: Romanpreis des Verlages Milliyet (Istanbul) 1980: Literaturstipendium des Berliner Senats 1983: Literaturstipendium des Berliner Senats 1985: Literaturstipendium des Berliner Senats 1997: Adelbert-von-Chamisso-Preis
Siehe auch Deutsch-türkische Literatur Liste deutsch-türkischer Schriftsteller
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (Türkisch) Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Adelbert-von-Chamisso-Preises Kategorie:Türkischer Emigrant in Deutschland Kategorie:Türke Kategorie:Geboren 1944 Kategorie:Mann