mini|hochkant|Ray Price (2009) Ray Price (* 12. Januar 1926 in Perryville, Texas; † 16. Dezember 2013 in Mount Pleasant, Texas) war ein US-amerikanischer Country-Sänger.
Leben Anfänge Ray wuchs in Dallas auf. Nach Ende seiner Schulzeit wurde er 1942 zur Marine eingezogen. Nach seiner Entlassung 1946 begann er Tiermedizin zu studieren. Während des Studiums trat er des Öfteren als Sänger und Gitarrist in Clubs und auf kleineren Veranstaltungen auf und arbeitete als Entertainer für einen lokalen Radiosender. Er schloss sich einer Band an und wurde schließlich Berufsmusiker. 1949 nahm er die erste Single auf.
Karriere Im Frühjahr 1951 unterzeichnete er einen Schallplattenvertrag bei Columbia Records und zog wenig später nach Nashville. Dort freundete er sich mit dem damaligen Superstar der Country-Musik – Hank Williams – an. Anfang 1952 gelang ihm ein Top-10-Hit. Hank Williams verschaffte ihm einen Platz in der Grand Ole Opry und versorgte ihn mit gutem Songmaterial. Price wiederum vertrat den großen Star einige Male, als dieser für Auftritte zu betrunken war. Nach dem Tode Hank Williams’ 1953 übernahm er dessen Band The Drifting Cowboys und nannte sie in Cherokee Cowboys um. Bassist dieser Gruppe war eine Zeit lang Willie Nelson. Weitere Bandmitglieder waren Roger Miller und Johnny Paycheck.
1956 erreichte er mit Crazy Arms zum ersten Mal Platz 1 der Country-Charts. Die Platte wurde mehr als eine Million Mal verkauft und überrundete sogar Elvis Presley. Es folgte eine lange Serie weiterer Hits, darunter 1958 City Lights, 1964 Burning Memories und 1970 For The Good Times. 1959 sang er Heartaches by the Number, das allerdings erst durch die im gleichen Jahr erschienene Version von Guy Mitchell ein Nummer-eins-Hit wurde. 1974 wechselte er die Plattenfirma und kehrte nach Texas zurück. 1980 produzierte er gemeinsam mit seinem alten Weggefährten Willie Nelson ein bemerkenswertes Album, aus dem die Single Faded Love ausgekoppelt wurde, die Platz 3 der Country-Charts erreichte. Die Erfolge ließen erst mit Beginn der 1990er Jahre nach. In den 1990er Jahren begann er mit dem Aufnehmen von Gospel-CDs. 1996 wurde er in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.
2011 wurde bei Ray Price Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. An den Folgen dieser Erkrankung starb er am 16. Dezember 2013 im Alter von 87 Jahren.Countrylegende Ray Price ist tot. In: Die Zeit vom 17. Dezember 2013 (abgerufen am 17. Dezember 2013).
Diskografie (Alben) 1957 – Sings Heart Songs 1958 – Talk To Your Heart 1960 – Faith 1961 – Greatest Hits (US: )Auszeichnungen für Musikverkäufe: US 1962 – San Antonio Rose 1963 – Night Life 1964 – Love Life 1965 – Burning Memories 1965 – Western Strings 1965 – The Other Woman 1966 – The Same Old Me 1966 – Another Bridge To Burn 1967 – Touch My Heart 1967 – Greatest Hits 2 1967 – Danny Boys 1968 – Take Me As I Am 1968 – She Wears My Ring 1969 – Sweetheart Of The Year 1969 – Christmas Album 1969 – You Wouldn’t Know Love 1970 – The World 1970 – For The Good Times (US: ) 1970 – Make The World Go Away 1971 – I Won’t Mention It Again 1971 – Welcome To My World 1972 – All Time Greatest Hits (US: ) 1972 – The Lonesomest Lonesome 1973 – She’s Got To Be A Saint 1974 – You’re The Best Thing 1974 – This Time Lord 1975 – Like Old Times Again 1975 – If You Ever Change Your Mind 1975 – Say I Do 1976 – Rainbows And Tears 1976 – Hank’N Me 1976 – The Best 1976 – Precious Memories 1977 – Reunited 1977 – Help Me 1978 – How Great Thou Art 1979 – There’s Always Me 1980 – San Antonio Rose (mit Willie Nelson, US: ) 1981 – Tribute To Willie And Kris 1981 – Town And Country 1982 – Somewhere In Texas 1982 – Master Of The Art 1986 – Welcome To Ray Price Country 1986 – Greatest Hits 1 1986 – Greatest Hits 2 1986 – Greatest Hits 3 1986 – Revival Of Old Time Singing 1986 – Heart Of Country Music 1986 – Christmas Gift For You 1987 – Just Enough Love 1988 – By Request 1990 – Memories That Last (mit Faron Young) 1990 – Hall Of Fame Series 1992 – Sometimes A Rose 1993 – The Old Rugged Cross 1996 – Ray Price & The Cherokee Cowboys 1998 – The Other Woman 2000 – Prisoner Of Love 2002 – Time 2003 – Run That By Me One More Time (mit Willie Nelson) 2007 – Last Of The Breed (mit Willie Nelson & Merle Haggard) 2014 – Beauty Is… The Final Sessions
Weblinks
Tony Wilson: Price, Noble Ray [Ray] (1926–2013). Eintrag im Handbook of Texas, 23. März 2016.
Einzelnachweise
Kategorie:Country-Sänger Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten) Kategorie:Grammy-Preisträger Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Vereinigte Staaten) Kategorie:Person (Texas) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1926 Kategorie:Gestorben 2013 Kategorie:Mann