Die Künstlervereinigung Badische Secession wurde 1927 von Alexander Kanoldt und Karl Hofer in Freiburg im Breisgau gegründet. Mitglieder waren u. a. Karl Albiker, Emil Bizer, Rudolf Großmann, Max Eichin, Adolf Riedlin, Adolf Strübe und Rudolf Kreuter, Josef Huggle, Gertud P. Leonhard, Wladimir von Zabotin.
Wirken Obwohl sie in ihren Bildern der badischen Kulturlandschaft verbunden waren, setzten sie sich mit ihrer modernen Malerei deutlich von traditionellen Heimatmalern wie z. B. August Gebhard ab. Sie veranstalteten eigene Ausstellungen, beteiligten sich aber als Gruppe auch an anderen Ausstellungen.Weihnachtsausstellung 1935 des Freiburger Kunstvereins. In: Freiburger Zeitung. 21. Dezember 1935, Morgenausgabe
1936 wurde die Künstlervereinigung im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung aufgelöst. Nach dem Zweiten Weltkrieg wiederbelebt, trat sie 1947 mit ihrer „Siebenten Ausstellung“ und 1951 mit einer „VIII. Ausstellung“ nochmals an die Öffentlichkeit.
Ausstellungen (Auswahl) 1927, 1. Oktober – 10. November: Freiburg i. B. Kunsthalle des Kunstvereins 1928, 28. April – 10. Juni: Stuttgart, Neues Ausstellungsgebäude im Schlossgarten 1951, 25. Oktober – 23. Dezember: Haus der Kunst, MünchenBadische Secession. In: hausderkunst.de (14. April 2012)
Siehe auch Secession
Weblinks
Badische Secession [Hrsg.] Ausstellung der Badischen Secession (1): Zum 100jährigen Bestehen des Kunstvereins in Freiburg i. Br.: 1. Okt – 10. Nov. 1927 — 1927 Stuttgarter Sezession [Hrsg.]; Badische Secession [Hrsg.] Ausstellung der Badischen Secession (2): Zweite Ausstellung Badische Secession, fünfte Ausstellung Stuttgarter Secession: Stuttgart, Neues Ausstellungsgebäude im Schlossgarten, 28. April – 10. Juni 1928 – Stuttgart, 1928
Literatur Antje Lechleiter: Die Künstlergruppe „Badische Secession“. Geschichte, Leben und Werk ihrer Maler und Bildhauer. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1994, ISBN 3-631-47034-7.
Einzelnachweise
Kategorie:Künstlervereinigung Kategorie:Verein (Freiburg im Breisgau) Kategorie:Vereinsgründung 1927