mini|hochkant=1.3|Philipphof (Mitte) Der Philipphof war ein Zinshaus am Albertinaplatz 1 (ursprünglich Albrechtsplatz 1) im 1. Bezirk der österreichischen Hauptstadt Wien. Er wurde in den Jahren 1882–1884 durch den Bankier Wilhelm Zierer von dem Architekten Carl König im Neobarockstil erbaut. Im Jahr 1947 abgerissen, liegt heute an dieser Stelle der Helmut-Zilk-Platz.

Geschichte Das Zinshaus lag gegenüber dem Palais Erzherzog Albrecht zwischen dem Albrechtsplatz (heute Albertinaplatz), der Augustinerstraße, dem Lobkowitzplatz, der Führichgasse und der Tegetthoffstraße. Er wurde im Auftrag des Bankiers Wilhelm Zierer in den Jahren 1882–1884 nach Entwurf des Architekten Carl König im Stil des Neobarock erbaut. Mit dem Erwerb durch den Industriellen Philipp Haas wurde der Ziererhof 1886 in Philipphof umbenannt.Czeike, S. 543 Im Erdgeschoß waren ein Restaurant und Geschäfte angesiedelt, in den Obergeschoßen der Jockeyclub und Wohnungen. Beim alliierten Bombenangriff am 12. März 1945, der mit schätzungsweise 300 Toten im Philipphof die höchste Zahl ziviler Opfer an einem Ort in Wien verzeichnete, brannte das Gebäude aus. Obwohl die Fassaden erhalten geblieben waren, wurde der Prachtbau 1947 abgerissen. Heute befindet sich an dieser Stelle der Helmut-Zilk-Platz.Klein/Kupf/Schediwy, S. 106–108

Beschreibung mini|„Ziererhof“

In einer zeitgenössischen Beschreibung des Architekten Carl König heißt es:

Siehe auch Heinrichhof

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Wien Kategorie:Wohngebäude in Wien Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren Kategorie:Innere Stadt (Wien) Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg