St. Wolfgang-Kienberg ist eine ehemalige Gemeinde mit 372 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31. Oktober 2013 (Excel-Datei, 72 kB; abgerufen am 3. Februar 2025) im österreichischen Bundesland Steiermark. Seit 2015 ist sie im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit den Gemeinden Amering, Sankt Anna am Lavantegg und Obdach zusammengeschlossen. Die neue Gemeinde führt den Namen „Obdach“ weiter.Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 21. November 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Obdach und der Gemeinden Amering, Sankt Anna am Lavantegg und Sankt Wolfgang-Kienberg, alle politischer Bezirk Murtal. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 6. Dezember 2013. Nr. 149, 35. Stück. . S. 680–681.
Geografie Geografische Lage St. Wolfgang-Kienberg liegt ca. 15 km südlich der Bezirkshauptstadt Judenburg in den östlichen Seetaler Alpen.
Nachbargemeinden und -orte Oberweg Reifling Eppenstein Amering Obdach
Gliederung Das ehemalige Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):
Katschwald () Kienberg () Mönchegg ()
Die ehemalige Gemeinde bestand aus der einzigen Katastralgemeinde Kienberg.
Geschichte Die politische Gemeinde Kienberg wurde 1850 errichtet. Die Umbenennung in St. Wolfgang-Kienberg erfolgte mit 1. Juli 1979.
Mit 1. Jänner 2015 wurde die selbständige Gemeinde aufgelöst und bei der Marktgemeinde Obdach eingegliedert.
Politik Der mit 31. Dezember 2014 aufgelöste Gemeinderat bestand aus neun Mitgliedern und setzte sich nach der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandataren der folgenden Parteien zusammen: 6 ÖVP und 3 SPÖ.
Letzter Bürgermeister war Johann Amon (ÖVP).
Wappen 65px|links Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juni 1999. Blasonierung (Wappenbeschreibung): „Über einer grünen Kuppe und drei goldenen Spitzen, die mittlere erhöht, in Rot zwei schräg gekreuzte goldene Zimmermannsbeile, überhöht von einer goldenen Mitra, deren Bänder die Beilholme kreuzen.“Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 50/51, 2000/2001, S. 90
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Naturdenkmäler Granitzenbach, der im Oberlauf ein Naturdenkmal darstellt
Wirtschaft und Infrastruktur Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gab es 8 Arbeitsstätten mit 18 Beschäftigten in der Gemeinde sowie 126 Auspendler und 9 Einpendler. Es gab 48 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (davon 27 im Haupterwerb), die zusammen 1.754 ha bewirtschafteten (Stand 1999).
Persönlichkeiten Ehrenbürger Klaus Ritter
Ehrenringträger Gerhard Pletz (Altbürgermeister) Fritz Piber Fritz Mayer Anna Ehmann Oswald Staubmann
Literatur Gernot Fournier, Reiner Puschnig: Das Obdacherland und seine Geschichte. Obdach 1990.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Obdach, Gemeinde) Kategorie:Ehemalige Gemeinde in der Steiermark Kategorie:Wolfgang von Regensburg als Namensgeber Kategorie:Gemeindeauflösung 2014