mini|Julie Benz bei der Comic-Con (2012) mini|Julie Benz 2013 auf der San Diego Comic Con International

Julie M. Benz (* 1. Mai 1972 in Pittsburgh, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben Julie Benz ist Tochter eines Chirurgen. Die Familie zog zwei Jahre nach ihrer Geburt nach Murrysville im benachbarten Westmoreland County, wo Benz mit drei Jahren das Eislaufen begann. 1988 nahm sie an den US-amerikanischen Juniormeisterschaften im Eiskunstlauf teil und belegte dort den 13. Platz, im Jahr darauf beendete sie ihre Eislaufkarriere. Ihre älteren Geschwister waren 1987 amerikanische Juniorenmeister im Eistanzen und nahmen an internationalen Wettbewerben teil. Nach dem Abschluss der High School in Murrysville studierte sie Schauspiel an der New York University.

Benz war von 1998 bis 2007 mit dem US-Schauspieler und Comedian John Kassir verheiratet. Anfang Mai 2012 heiratete sie Rich Orosco. Benz lebt in Los Angeles.

Karriere Julie Benz tritt seit 1990 als Schauspielerin in Film und Fernsehen in Erscheinung. Ihren ersten Filmauftritt hatte sie 1990 in Two Evil Eyes. Sie wurde vor allem durch ihre Auftritte als Vampir Darla in den Fernsehserien Buffy – Im Bann der Dämonen und Angel – Jäger der Finsternis bekannt. 1991 spielte sie in der Fernsehserie Hi Honey, I’m Home. Man sah sie zudem in Besser geht’s nicht, Die Abbotts – Wenn Haß die Liebe tötet und 2000 mit Shannen Doherty im Fernseh-Thriller Hexen für die Schule des Satans.

Außerdem ist sie die Originalsynchronstimme von Miranda Keyes aus dem Xbox-Spiel Halo 2.Julie Benz Halopedia, 15. Dezember 2006; abgerufen am 18. Februar 2009.

Zu ihren erfolgreichsten Filmen zählt Der zuckersüße Tod (1999) mit Rose McGowan.

Von 2006 bis 2010 spielte Benz in der Fernsehserie Dexter die Freundin und spätere Ehefrau Rita Bennett des gleichnamigen Protagonisten. Im Jahr 2008 hatte sie neben Sylvester Stallone eine Hauptrolle in dem Film John Rambo und war zudem an der Seite von Ray Stevenson als Angela in der Comicverfilmung Punisher: War Zone zu sehen.Julie Benz, Syfy; abgerufen am 25. April 2016. Weitere Film- und Fernsehrollen folgten. Ihr Schaffen umfasst mehr als 90 Produktionen.

Filmografie (Auswahl)

Filme 1990: Two Evil Eyes 1995: The Barefoot Executive (Fernsehfilm) 1996: Leinen los für die Liebe (Hearts Adrift, Fernsehfilm) 1996: Darkdrive – Verschollen in der Matrix (Darkdrive) 1997: Eating Las Vegas 1997: A Walton Easter (Fernsehfilm) 1997: Die Abbotts – Wenn Haß die Liebe tötet (Inventing the Abbotts) 1997: Besser geht’s nicht (As Good as It Gets) 1999: Dirt Merchant 1999: Der zuckersüße Tod (Jawbreaker) 2000: Hexen für die Schule des Satans (Satan’s School for Girls, Fernsehfilm) 2000: Shriek – Schrei, wenn du weißt, was ich letzten Freitag, den 13. getan habe (Shriek If You Know What I Did Last Friday the Thirteenth) 2001: The Brothers 2003: Hot Shots Golf Fore! 2003: George, der aus dem Dschungel kam 2 (George of the Jungle 2) 2003: The Midget Stays in the Picture 2004: The Long Shot: Belive in Courage (Fernsehfilm) 2005: Zickenterror an der High School (Bad Girls from Valley High) 2005: Lackawanna Blues (Fernsehfilm) 2005: Locusts:The 8th Plugue (Fernsehfilm) 2005: 8mm 2 – Hölle aus Samt (8MM 2) 2006: Circle of Friends (Fernsehfilm) 2006: Kill Your Darlings 2008: John Rambo (Rambo) 2008: Saw V 2008: Punisher: War Zone 2009: Der blutige Pfad Gottes 2 (The Boondock Saints II: All Saints Day) 2009: Held Hostage (Fernsehfilm) 2010: Bedrooms 2011: Answers To Nothing 2013: Taken: The Search for Sophie Parker (Fernsehfilm) 2014: Supremacy 2015: Der Kreis (Circle) 2015: Der Sturm – Life on the Line (Life on the Line) 2015: Charming Christmas 2016: Havenhurst 2017: Christmas Homecoming 2019: Foster Boy 2020: Nocturne 2021: Gold Digger Killer (Fernsehfilm) 2024: The Midway Point Fernsehserien 1991–1992: Hi Honey, I’m Home (14 Folgen) 1994: Eine schrecklich nette Familie (Married with Children, Folge 8x19) 1996: Sliders – Das Tor in eine fremde Dimension (Sliders, Folge 3x03) 1996: Diagnose: Mord (Diagnosis: Murder, Folge 4x03) 1997–2000: Buffy – Im Bann der Dämonen (Buffy – The Vampire Slayer, 6 Folgen) 1999: Roswell (7 Folgen) 1999: King of Queens (The King of Queens, Folge 1x20) 1999: Payne (9 Folgen) 2001–2004: Angel – Jäger der Finsternis (Angel, 20 Folgen) 2002–2003: Taken (Mini-Serie, 2 Folgen) 2005: Navy CIS (NCIS, Folge 1x22) 2006: CSI: Vegas (CSI: Crime Scene Investigation, Folge 6x22) 2006: CSI: Miami (Folge 4x16) 2006: Supernatural (Folge 1x12) 2006–2010: Dexter (49 Folgen) 2007: Law & Order (Folge 17x14) 2010: Desperate Housewives (5 Folgen, 6x14–6x18) 2010–2011: My Superhero Family (No Ordinary Family, 20 Folgen) 2011: Royal Pains (Folge 3x06: Ein Apfel am Tag und du hättest dir den Arzt gespart) 2011–2012: A Gifted Man (7 Folgen) 2013–2015: Defiance (39 Folgen) 2015–2017: Hawaii Five-0 (12 Folgen) 2017: Training Day (7 Folgen) 2019: Leicht wie eine Feder (Light as a Feather, 2 Folgen) 2019: On Becoming a God in Central Florida (7 Folgen) 2021: Love, Victor 2022: 9-1-1: Lone Star (4 Folgen)

Auszeichnungen Jahr Preis Kategorie Werk Resultat 2006 Satellite Award Best Actress in a Supporting Role in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television Dexter rowspan="2" 2008 Eyegore Award Scream Award Best Horror Actress Dexter rowspan="5" 2009 Screen Actors Guild Awards Outstanding Performance by an Ensemble in a Drama Series 2010 Scream Awards Best Horror Actress Nymphe d’Or Outstanding Actress – Drama Series Saturn Award Best Supporting Actress on Television

Videospiele

2004: Halo 2 (Miranda Keyes Synchronisation) 2004: Min’na no gorufu 4 (Phoebe / Various Stimme, Englische Version, Synchronisation)

Weblinks

Julie Benz bei Filmreference.com (englisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1972 Kategorie:Frau